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Ferdinand. Ach Gott! ach Gott! Ich zittere an Armund Beinen — sehen Sie — lesen Sie — lesen Sie nur —lesen Sie nur einmal noch — nur einmal lesen Sie den Briefnoch, unterdeß komme ich zu mir, und dann — dann — lesenSie doch —
Gdrist (deutet auf den Brief). Gib her!
Ferdinand (gibt ihm den Briest. Haben Sie die Gnade!
Gdrist (lleit langsam).
Ferdinand (trocknet die Stirne, und sammelt sich zu rede»).
Gdrist (steht ihn, da er gelesen hat, eine Weile an). Nun, bistDu zu Dir gekommen?
Ferdinand. Ja, Ihr» Gnaden!
Gdrist (verdrießlich). Ich auch —
Ferdinand (gerührt). Gott Lob!
Gdrist (liest): „Eine Unterstützung, ein Geschenk für einenalten würdigen Krieger, wie ich es Ihnen hier gebe, muß ohneDank und Prahlerei gegeben und empfangen werden. Nehmen Sie,und setzen Sie mich schriftlich in den Fall, das Anliegen IhresHerzens bester kennen zu lernen, um bester dienen zu können.Ihr Diener, Rothenburg." Hm! ich besinne mich, ich habe Diraufgetragen, ihm von Anliegen des Herzens zu sagen —
Ferdinand. Es kommt gar niemand zu ihm, als deretwas haben will —
Tb riß. Und da hat er geglaubt, ich wollte auch haben?
Ferdinand. Und da gab er es ans so redlichem Gemüth,so treu gemeint —
Gdrist. Basta! — Sein Herr ist ein Ehrenmann. Abersein Präsent brauche ich nicht — Nun, mein Sohn, rufe ErSeinen Herrn, oder führe Er mich zu ihm, denn sprechenmuß ich ihn.
Ferdinand (bcsorglich). Aber —