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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
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Meinung von Ihnen ist noch um vieles sie ist wie soll ich »sagen noch lebhafter.

Friederike. Herr ObristI

Dlirist. Was soll ichs verhehlen. Ich bin in die Stadt ge-kommen, um Ihretwegen unfern Antrag zu thnn Nun, wassagen Sie wohl dazu?

Friederike. Sie überraschen mich, Herr Obrist I

Glirist. Ja, mein Gott, Sie haben« ihm gerade so ge-macht. Nun?

Friederike. Würdiger Mann l

Gbrist. Sie schweigen? aber Sie sagen nicht nein!Werden Sie wohl ja sagen?

Friederike. Ich bleibe bei meiner Meinung von IhremHerrn Sohn und ewig werde ich keine andere haben. (Sie geht ab.)

Zwölfter Austritt.

Dbrist all«!».

Brav! ewig keine andere! brav! Ewig - dasheißtUnd er soll mein Herr seyn" In Gottes RainenIdas war geschwind gegriffen! Geschwind! ha ha ha! (Er geht aufund ab.) Beinahe möcht' ich sagen Nun in Gottes Namen I Ich kenne Sie nicht. Der Rus ist gut, Geld ist da, undder Lieutenant will sie auch nun denn Glück zu!Aber ganz anders ist drum die Welt, als sonst (Er s-tzt sich.)Als ich um meine Sophie anhielt, das dauerte eine LängeJa, du mein Gott, sonst wollten die Weiber erworben seyn.Diese da die war gleich nun es geht jetzt eben allesin der Welt nach der kurzen Methode. (Er hört kommen.) Aha!