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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
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Ferdinand (setzt ta» Geschirr atz). Den hat Sie hier verloren 1

Laroline. Ich sollte ihn von der Mamsell an die abge-brannte Frau bringen da laufe ich

Ferdinand. Da laufe ich, da ziere ich mich, und trippleund gaffe, und fort ist er

Karo linr. Leider Gottes!

Ferdinand. Der Dukaten muß sich finden. (Sr sucht.»

La roll ne. In dem schlechten Boden, der wer weiß wielange nicht ausgebeffert ist.

Ferdinand. Hm! muß sich doch finden. (Er sucht.)

Larolinc. Wir und das Haus es steht ein« so alt-vaterisch aus wie das andere.

Ferdinand. Wo ließ Sie ihn denn fallen? (Tr sucht.)

Laroline. Dort herum aus beide sollte einmal etwasgewendet werden, auf das HauS und auf uns.

Ferdinand. Uns? Wer ist das uns?

Laroline. Die Mamsell, und ei nun

Ferdinand. Sie?

Laroline. Nun ja!

Ferdinand. Sie hat Ihren Lohn.

Laroline. Ja!

Ferdinand. Das ist gerade, was der Herr aus Siewenden will.

Laroline. Der Lehn ist schon gut. Dürfte mau sich hierim Hause nur tragen wie man wollte.

Ferdinand. W'r wehrt Ihr das?

Laroline. Der Abschied! Wenn eine Falte nur einbischen anders ist, als es dem verdrießlichen Manne einfällt,wenn die Mode ein bischen vorlaut ist, an mir oder meinerMamsell, so ist das Ungewitter da. Und er ist doch nur derMamsell ihr Vormund.