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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
Seite
119
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Eilstcr Austritt.

vorige. Bezannetti.

Lczaaiictti. Der gnädige Herr haben mich verlangt, wieich eben erfahre.

Larou. Ja; denn ich muß

Lczannktti. Der angekommene Brief hat vielleicht neuesLicht ertheilt?

Larou (heftig). Zuverlässig I

Gchcimerath. Mein lieber Bezannetti-

Larou. Mit Ihrer Erlaubniß, mein Vater, verläßt unsHerr Bezannetti noch auf eineu Augenblick; wir werden Sie baldwieder bedürfen.

Lczauucttt (geht ab).

Larou. Mein Herz spricht laut für Ruhberg meineVernunft ehrt Ihre Gerechtigkeit und ich traure, daß er Ver-brecher ist.

Gchcimerath (drückt ihm die Hand). So rede stets mitmännlichem Ernst die Tugend aus Dir, mein Sohn I

Larou. Diese Tugend werde uns beiden heute kostbar IEhe Sie scheiden, und hier die letzte Gerechtigkeit üben hörenSie mein Wort gegen die, welche Ihr Herz verbargen, IhreGüte mißbrauchten, ihren Willen verdrehten, jede Ihrer Haus-tu,enden und öffentlichen Größen verdunkelten, durch mich selbstmeinen besten Freund ins Elend brachten gegen Meyer, Nebelund Bezannetti.

Gchcimerath (erstaunt). Das ist unerwartet.

Laron. Wünsche des Volks sind in meiner Bitte. Ich binstolz auf meines Vaters Ruhml Betäuben Sie Sich aus Vorliebe dann sage dreist ein jeder, daß Ihre Tugend gegen RuhbergHärte ifi l