Eilstcr Austritt.
vorige. Bezannetti.
Lczaaiictti. Der gnädige Herr haben mich verlangt, wieich eben erfahre.
Larou. Ja; denn ich muß —
Lczannktti. Der angekommene Brief hat vielleicht neuesLicht ertheilt?
Larou (heftig). Zuverlässig I
Gchcimerath. Mein lieber Bezannetti-
Larou. Mit Ihrer Erlaubniß, mein Vater, verläßt unsHerr Bezannetti noch auf eineu Augenblick; wir werden Sie baldwieder bedürfen.
Lczauucttt (geht ab).
Larou. Mein Herz spricht laut für Ruhberg — meineVernunft ehrt Ihre Gerechtigkeit — und ich traure, daß er Ver-brecher ist.
Gchcimerath (drückt ihm die Hand). So rede stets mitmännlichem Ernst die Tugend aus Dir, mein Sohn I
Larou. Diese Tugend werde uns beiden heute kostbar I —Ehe Sie scheiden, und hier die letzte Gerechtigkeit üben — hörenSie mein Wort — gegen die, welche Ihr Herz verbargen, IhreGüte mißbrauchten, ihren Willen verdrehten, jede Ihrer Haus-tu,enden und öffentlichen Größen verdunkelten, durch mich selbstmeinen besten Freund ins Elend brachten — gegen Meyer, Nebelund Bezannetti.
Gchcimerath (erstaunt). Das ist unerwartet.
Laron. Wünsche des Volks sind in meiner Bitte. — Ich binstolz auf meines Vaters Ruhml Betäuben Sie Sich aus Vorliebe— dann sage dreist ein jeder, daß Ihre Tugend gegen RuhbergHärte ifi l