Gchcimerath. Zu gränzenloser Verzweiflung!
Sarou. Ich begreife Sie nicht.
Gchcimerath. Ich danke Gott, daß fle Dich nicht liebt.
Sarou (h-stig). Daß ich nie glücklich bin?
Schelm erath. Unglückseliger! die Natur stand DeinerLiebe entgegen.
Sarou (erschrocken). Vater I
Geheimer«!!). Sophie ist Deiner Mutter Tochter.
Sarou Vater! um Gottes willen!
Gchcimerath. Der Zwang, mit mir zu leben, war DeinerMutter Tod. Gram und Reue in jammervollen Tagen und bangenNächten der Fluch meines grauen Alters.
(Fr wirft sich in einen Stuhl.)
Sarou. Ich erhole mich nicht. — Wie ist es möglich —
Gchcimerath. J>r Herz ward das Opfer meinesReichthumr.
Sarou (mitleidig). Ich weiß es.
Gehrimerath. Edel war der Mann, der Deine Mutterliebte; Verzweiflung besiegte seine Tugend. Durch der TochterVergehen wollte er des Vaters Barmherzigkeit erzwingen. DerUnglück.iche! — Dein Großvater schoß ihn im Zweikampfe nieder.
Sarou. Schrecklich! schrecklich I
Gchcimcrath. Geheimniß blieb mir alle«. Deine Mut-ter wurde zum Altar mit mir gezwungen. Unter des PriestersSegen siel sie halb todt nieder. — Nun erst fühlt' ich meiTtenWahnsinn, und gelobte ewige Reue. Zn spät! Uneins lebteich mit mir. — Gram verzehrte Deine Mutter — Sie starb ohneEntdeckung.
Laron. Arme Mutter!
Gchcimerath. Sophiens Versorger entdeckte mir auf seinem