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Gräfin (li-st). „Mein theurer, ewig geliebter Ruhberg!"üaron (fahrt auf). O Gott!
Gchcimeralh (geht h-stig umher). Unwürdiges Mädchen IGräfin. Ich bitte um ruhiges Gehörlüaron (das Tuch vor den Augen). WeiterlGchcimrrath (sich Gewalt anlhuend). Lesen Sie.
Gräfin (liest). „Still, und ländlich war meine Erziehung,sanlt und heiter mein Herz. Hier wurde ich weggerifsen, undunter die Großen gebracht. Achi ich gehöre nicht unter sie.Ich fand keine Ruhe in dem prächtigen Palaste, bis Sie hin-kamen."
üaron (weint herzlich).
Gchcimerath (wird nachdenkcnd).
Gräfin. „Wir verstanden UN»; wir gehören uns an."üaron (wirft sich in einen Stuhl, und bedeckt sich das Gesicht).Gräfin. „Dem Geheimerath können wir nun nichts mehrsagen, denn ich bin von Adel. Er will mich mit dem Grafenvon Meldenstein verheirathen; der Kontrakt ist gemacht — dieZeit ist da — man eilt zu den Feierlichkeiten. Nie werde ichmeine Hand ohne mein Herz vergeben. Dieß ist Sitte bei denGroßen; aber ich begreife sie nicht. — Daß der Baron michliebt —"
Üaron (sieht auf).
Gräfin. „Verschwieg ich Ihnen — denn Ihre Ruhe istmehr Werth, Ruhberg I Sie sind unglücklich, ringen nach Slille,wie ich. Verlassen Sie den Ort; — ich bin voraus gegangen.Ich besitze nichts eigen, als einen geringen Schmuck, wovon mansagt, daß meine Mutter mir ihn hinterließ." —
Gchcimeraih (wir unruhig).
Gräfin. „Ich habe nichts, auch diesen Schmuck nicht mit-