öaron. Habe ich das um Sie verdieut?
Nuhberg. Sie hätten mich hören müssen.
Larou. Gut I das will ich noch.
Nuhberg. Nun habe ich hier nichts mehr zu verlangen.
Larou. Wie? Sie wollen mir nicht vertrauen?
Nuhberg. Das Aergste ist mir widerfahren. Möge sichnun alles auf dem Wege entwickeln, den Sie eingeleiter habenES ist nicht Trotz, daß ich das will und sage; — es ist die Ueber-zeugung, daß was ich noch gewinnen kann, nur auf diesem Wegegewonnen werden kann.
Larou. Was ist ans Ihnen geworden? Wie haben Siegegen meine Offenheit so lange Sich verstecken können?
Nuhberg. Ich kann es Ihrer Gutmüthigkeit nicht zu.trauen, daß Sie an meinem Kummer Sich sollten weiden wollen.
Larou. Dieser Ton wirkt nicht mehr auf mich.
Nu Hb erg. Auch bin ich weit entfernt, Sie rühren zuwollen. Ueberzeugung durch Untersuchung soll Ihr Unheil be-stimmen.
Larou (lebhaft). Ich möchte Sie retten — fühlen Siedas nicht?
Nuhberg. Ihre Heftigkeit schmerzt Sie — davon bin ichsehr gerührt.
öaron. Meiner Ueberzeugung laste ich nicht spotten, wennich auch das Mitleiden mit Ihrem Zustande nicht unterdrücken will.
Nuhberg. Ihren Zorn habe ich überstehen wüsten —trauen Sie mir so viel Menschenwerth zu, daß Ihre Barmherzig-keit beugender für mich ist, als Ihr Zorn.
Larou. Und wenn Gerechtigkeit Ihrer Unbescheidenheitgleichen soll — wovon haben Sie zu hoffen, als von Barmherzig-keit? (Das letzte sagt er mit uuterbrückter Heftigkeit.)