Druckschrift 
9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
Seite
102
Einzelbild herunterladen
 

102

öaron (geht dahin ad).

Meycr. Die Ruhe? Die Ruhe? Ja, ja, er hatauch, so wie er hier im Hause ankam, gesagt: man solle jemandin seinem Logis lasten, und alle Briefe an ihn erbrechen.

Nebel. Verdammt I Wenn er unschuldig ist, wie stehenwir dann?

Meyer. Erlauben Sie für uns ist nichts gefährlicher,als wenn er halb schuldig ist; dann spielen Sie die Gnädigen verzeihen treten dem armen Sünder auf die Schultern,und schreien: Ach, wie groß sind wir l

Nebel. Aber mein Gott! wenn er nun gar ganz un-schuldig ist?

Meyer. Desto schlimmer für ihn. Gegen die Großen kannman kein größeres Unrecht begehn, als daß man nicht Unrechthat. Der Geheimerath wird ihn freilich loben und bedauern;aber lange währt es nicht, so findet man ihn stolz, dann trotzig,zuletzt grob. Und nun erlauben Sie, klug ist der Mann, der vonder Unschuld bi» zum Ekel spricht, und zur rechten Zeit einStück Geld vorschlägt.

Nebel. Wahr! Dieselben kaufen ihr Gewissen damit ab, undfort muß er l

Fünfter Austritt.

Die K a in in erjn n gser. Hernach der Baron. Bezannetti.Der Jäger.

Lammrrjungser. Meine gnädige Gräfin läßt fragen,welche Nachricht der Jäger