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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
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Nebel/ Sie sind mein Feind, nicht wahr? Ja, dassind Siel Nun, und ich ehrliches Blut, ich bin nun so ein guterKerl, der (Wischt sich die Augen.) Aber ich will Herr übermein Herz werben, (schlagt sich auf die Brust) oder das Leben nichtmehr haben I (Heftig umhergehend.) Ich bin nun so, wenn ich je-manden einem Abgrund zueilen sehe, und ich kann ihn retten, sountersuche ich nicht vorher, wie er gegen mich denkt; sondern ichgreife zu, und rette ihn.... Ich thue das Gute, man mag esnachher aufnehmen, wie man will; das muß das Gute nichthindern. <

Nu Hb erg. Sie haben das gute Talent, über das Gute gutzu sprechen.

tlcbcl. ^.ft cs! That für Worte. Ich sehe hieralle Reiseanstalten gemacht und ich rathe Ihnen, sie augen-blicklich zu beschleunigen.

Nuhberg. Weßwegen?

Nebel. Sie wissen, was Sie gethan haben.

Nuhberg. Mein Herr!

Nebel. Sie kennen die Heftigkeit des Geheimeraths;Flucht ist die sicherste Partie.

Nuhberg. Ich verstehe nicht, was Sie wollen.

Nebel. Ob Sie ihn sonst noch hin und wieder beleidigthaben mau spricht vieles das müssen Sie wissen. Siedauern mich! Ihre Jugend Ihr Talent fliehen Sie! Der Rath ist wahrhaftig gut.s

Nuhberg. Sagen Sie mir, warum Sie in dem geheimni߫vollen Toue

Nebel. Sie gestehen nicht ein? Schon recht! Ichfordre nicht, daß Sie gegen mich mit der Sprache herausgehensollen; nur machen Sie Sich fort! Es komuit wahrhaftig zueiner Extremität mit Ihnen. Der Stand des GeheimerathS ist