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Geheimerath. Wie so?
Nebel. Sie lieben Ihren Gram — Sie schonen, Sie feiernden Urheber.
Geheim erat h. Was meinen Sie damit?
tlcbcl. Mögen Sie mich für neidisch halten, — ich mußreden.
Geheimerath. Nun dann?
Nebel. Besser, Sie mißverstehen mich, als daß ich mireine Undankbarkeit vorwerfen müßte.
Geheimerath. Zur Sachel
Nebel. Ihr Herr Sohn —
Gcheimrralh. Ja, mein Sohn — ach, mein Sohn —
Nebel. Würde in einer Stunde mit Ihnen einverstandenseyii, wenn er nicht nnt Gewalt davon abgehalteu würde!
Geheimerath. Wer thut das?
Nebel. Ruhberg.
Geheimerath (nach ei»« Pause). Herr Kapellmeister I
Nebel. Ganz recht I So geht es in Ihrem Stande. Sprichtein ehrlicher Mann gegen ein Lieblingsthema, und einen Favoriten,so wird er zurück -schreckt I — Drum müssen Euer Excellenz sichnicht wundern, wenn Sie keine Wahrheit hören. Sie zwingen dieLeute zu heucheln; aber ich bin nun so eine ehrliche Haut. Sprichdie Wahrheit, denke ich, verliere die Gnade des besten Mannes —geh nach Hause — vergiß deinen Jammer in Phantasten — weineeine Thräne, und erhebe dich mit dem Gedanken: — es ist dieWahrheit, welche dir eine Thräne kostet.
(Er verbeugt sich und geht.)
Geheimerath. Nebel!
Nebel. Euer Excellenz!