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9 (1860) Der Vormund [u.a.] Bewußtsein
Entstehung
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Niihbcrg. Tausendmal willkommen meinem Herren I Achwollte eben zu Ihnen geben.

Laron. So hatten wir beide einen Drang, uns zu sehen?Das freut mich I Sie haben mir schon so viele angenehme Stun-den gegeben, mein lieber Ruhberg! ich kann das aber von mirgegen Sie nicht sagen, das lhut mir leid.

Ln Hb erg. Herr Baron Sie geben so großmüthig, daßSie selbst es am wenigsten wissen, wenn Sie geben.

Laron. Aus den Ton sollten wir heut nicht sehen, durchausniemals; aber heut am allerwenigsten! Ueberhrupt sind Siezurückhaltend; aber da« habe ich ost bemerkt, daß, wenn Sie ebenanfingen, recht vertraulich gegen mich zu werden, Sie bald daraufschnell absprangen. Ihre Züge veränderten sich, Sie wurden schwer«mülhig und kalt. Ich bin nachgerade gewiß, daß ein wichtigerKummer Ihre Gesundheit untergräbt. Neugierig bin ich nicht(ergreift seine Hanlg aber ich wünsche Sie glücklich! Können SieSich mir anvertranen?

Uuhberg. Ich kann es.

La ron. Und wollen es?

Luhbrrg. Deßwegen wollte ich zu Ihnen gehn.

Laron. Brav! und kann ein Freund Ihren Kummerlheilen, so sollen Sie mich verachten wenn ich nicht am schwerstenEnde anfafse.

Kuhbcrg. Sie kommen mir entgegen! das ist edelach! das ist so wahrhaft edel! Ich wäre unter der Last erlegen,wenn ich jetzt mein Gefühl hätte verschließen müssen.

Laron. Armer Freund!

Lu Hb erg. Und doch lasten Sie mich aufrichng sevnseltner Mann! mein Unglück ist von der Art, daß ich mich oft