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Niihbcrg. Tausendmal willkommen meinem Herren I Achwollte eben zu Ihnen geben.
Laron. So hatten wir beide einen Drang, uns zu sehen?Das freut mich I Sie haben mir schon so viele angenehme Stun-den gegeben, mein lieber Ruhberg! — ich kann das aber von mirgegen Sie nicht sagen, das lhut mir leid.
Ln Hb erg. Herr Baron — Sie geben so großmüthig, daßSie selbst es am wenigsten wissen, wenn Sie geben.
Laron. Aus den Ton sollten wir heut nicht sehen, durchausniemals; aber heut am allerwenigsten! — Ueberhrupt sind Siezurückhaltend; aber da« habe ich ost bemerkt, daß, wenn Sie ebenanfingen, recht vertraulich gegen mich zu werden, Sie bald daraufschnell absprangen. Ihre Züge veränderten sich, Sie wurden schwer«mülhig und kalt. — Ich bin nachgerade gewiß, daß ein wichtigerKummer Ihre Gesundheit untergräbt. Neugierig bin ich nicht —(ergreift seine Hanlg aber ich wünsche Sie glücklich! — Können SieSich mir anvertranen?
Uuhberg. Ich kann es.
La ron. Und wollen es?
Luhbrrg. Deßwegen wollte ich zu Ihnen gehn.
Laron. Brav! — und kann ein Freund Ihren Kummerlheilen, so sollen Sie mich verachten — wenn ich nicht am schwerstenEnde anfafse.
Kuhbcrg. Sie kommen mir entgegen! — das ist edel —ach! das ist so wahrhaft edel! Ich wäre unter der Last erlegen,wenn ich jetzt mein Gefühl hätte verschließen müssen.
Laron. Armer Freund!
Lu Hb erg. Und doch — lasten Sie mich aufrichng sevn —seltner Mann! mein Unglück ist von der Art, daß ich mich oft