Druckschrift 
2 (1829)
Entstehung
Seite
102
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XsJII.

Sonett.

Dich ziert der Jugend holde, zarte Vlüthe,

Der Unschuld Zauber dich. Bescheidne, schmücket,Dein Anblick schon beseligend entzücket.

Die du vereinigst Schönheit, Kunst und Güte.

Daß es im Leben nie verheerend wüthe!

Wenn nicht vom Schein dein junges Herz berücket,Wird es durch Seelenfrieden stets beglücket,

Er ist der Schätze größter, solchen hüte.

Thaliens Tempel wimmelt von Gefahren

Und sie umgeben lauernd ihn in Schaaren,

Dich möcht' ein liebendes Geschick bewahren!

Mißtraue sehr den glatten Männerworten,

Eröffnen wollen sie des Herzens Pforten,

Für ewig seine Ruhe dann zu morden.