Mahnend rnftt jedes Helden Schatten,Der im Kampfe einst für Hellas sank,Daß ihr nicht in solchem mögt ermatten.Euer harrt-der Mit- und Nachwelt Dank.Segnend schauen sie vom Himmel nieder,Sehen nun mit Freude auf euch wieder,Hoffend sicht die Menschheit ans euch hin.Euch erglüh'n die Herzen aller Freuen,Die ihr brünstigstes Gebet euch weihen,Daß ihr euch dem Joche mögt entzieh'n.
Vaterland der herrlichst größten Helden,Thron der ewig unerreichten Kunst,
Ewig Hobes Vorbild allen Welten,Reichgeschmückte mit der Musen Gunst;Du, der edlern Menschheit treue Wiege,Hochbegabte Hellas! siege! siege!
Rufet sehnend jedes Volk dir zu.
Heimath alles Schönen, alles Hohen,Unterdrückt in dir, doch nicht entflohenWar es, sieg' im heil'gen Kampfe du!
Freudig trägt das Jnselmeer die Schiffe,Mit sich führen sie das schönste Gut;(Schaden dürfen ihnen nicht die Riffe),Führen Frepheit, Sturz der Mörderbrut.Aus den nahen, aus den fernsten TheilenVölker nun zu Schlachten jubelnd eilen,Krieger brechen überall hervor.
Wie zu Kadmos Zeit aus Drachenzähnen,Jetzt befeuchtet durch der Hellas Thränen,Heben ans der Erde sich empor.