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2,1 (1826)
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Mangan.

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werden. Das Eisenoxydhydrat und die Eisenoxydsalze

Oxydulsalze, wie man später aus einer ziemlich allgemeinübereinstimmenden Erfahrung gelernt hat. Durch ihrestärkende und reizende Kraft schaden Eisenmittel allendenjenigen , welche an chronischen Krankheiten leiden,die ihren Grund in einer Inflammation eines gewissenTheils, mit oder ohne fortdauernde Eiterung haben, z. B.in den ersten Stadien der Schwindsucht, bei gewissen Ar-ten von Hämorrhoiden u. s. w., aber die Erfahrung hatgelehrt, dafs diese schädlichen Wirkungen des Eisenoxydsdurch Zusatz einer mäfsigen Dosis Alkali aufgehoben wer-den, ohne dafs die stärkende Kraft deswegen bedeutendverringert wird.

Dieses Metall kommt in beträchtlicher Menge in einergrofsen Anzahl Fossilien vor, und das zur Bereitung desSauerstoffgases angewandte Mineral, der Braunstein, machteines seiner reichsten Erze aus. Man findet es auch alsBestandtheil organischer Stoffe. Fourcroy und Vau-quelin haben es in den Knochen gefunden, und mantrifft es öfters in der Asche von Gewächsen an.

Das Mineral.Braunstein ist schon früh bekannt gewe-sen, aber seine Zusammensetzung blieb bis zu ScheelesZeiten unbekannt. Scheele beschrieb es, in den Ab-handlungen der Königl. schwedischen Akademie der Wis-senschaften fürs Jahr 1774 , als eine eigene Erde, die sich,nach der damaligen Art sich auszudrücken, in mehrerenverschiedenen Verhältnissen mit dem Brennbaren verbin-den konnte, und J. Gottl. Gähn bewies später, dafsdiese Erde zu einem Metall reducirt werden konnte, wel-chem er den Namen Magnesium gab, weil man Braun-stein in lateinischer Sprache Magnesia nigra zu nen-nen pflegte. Da man später eine Verwechselung mit demNamen Magnesia befürchtete, nannte man es Manga-nesium; aber da die Entdeckung der metallischen Basis

übertreffen dabei an Wirksamkeit das Oxydul und die

17 . Mangan. (Manganium.)