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Eisen.
man, dafs sie nichts anderes als ein zusammengewirktesGewebe von neben einander liegenden Stahl - und Sil-berfäden ist, die ein eigenes Ansehen hat. Auch wenndas Silber nicht mehr als vom Gewicht des Eisensausmacht, siebet man, dals es mit dem Silber nicht che-misch verbunden ist. Die Masse rostet schnell an derLuit, welches von einer elektrischen Wirkung zwischenden beiden Metallen, die hierin getrennt liegen, abzuhän-gen scheint. Wird Gufsstahl mit T i^ seines GewichtsSilber gemengt und geschmolzen, so verbinden sie sichmit einander vollkommen, und kein Zeichen von abge-schiedenem Silber läfst sich, selbst mit dem besten Ver-gröfserungsglase, mehr entdecken. Der so erhaltene Stahlist weit besser als der beste Gufsstahl und Wootz, undgiebt an Güte der Verbindung mit Rhodium nichts nach.Faraday und Stodart haben versucht, Stahl mit Silber-blättern zu belegen und ihn durch Cementiren damit zuverbinden; aber das Silber schmolz an der Oberfläche,ohne einzudringen. Das Eisen läfst sich mit Quecksil-ber nicht direct amalgamiren. Ein Zusatz eines fremdenMetalls befördert die Amalgamation. Wird blankes Eisenin ein Kaliumamalgam eingetaucht, so wird die Ober-fläche des Eisens sehr stark amalgamirt und das Amalgambleibt anhängen, so lange es Kalium enthält; aber wirdes in Wasser getaucht, so dafs das Kalium weggeführtwird, so scheidet sich das Quecksilber ab, und läfst dieOberfläche des Eisens eben so polirt wie vorher. EinAmalgam von Zinn und Eisen wird erhalten, wenn ver-zinntes Eisen mit kochendem Quecksilber digerirt wird,bis das Eisen seinen Zusammenhang verloren hat und dieMasse überall gleich gemischt ist. Sie ist silberweifs, zähe,beinahe geschmeidig und wird vom Magnet angezogen.Man hat angegeben, dafs ein Amalgam von Eisen erhal-ten würde, wenn ein Gemenge von Eisenfeilspähnen, Alaunund Quecksilber erst trocken und dann mit Wasser zu-sammengerieben werden. Man hat auch vorgeschrieben,ein Amalgam aus gleichen Theilen Zink und Quecksilberzu bilden, die mit der Hälfte ihres Gewichts reiner Eisen-