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Legirnngen des Eisens.
ansahen. Mit Gold verbindet sich das Eisen leicht, so-wohl das geschmeidige Eisen, als das Roheisen und derStahl. 11 Th. Gold mit 1 Th. Eisen giebt eine sehr ge-schmeidige, graugelbe, beinahe weifse Verbindung von16,8S5 eigenthümlichem Gewicht, welches geringer alsdas Mittel des eigenthümlichen Gewichts beider vor derVerbindung ist. Nach Hatchetts Berechnung geben1000 Volumtheile vor der Zusammenschmelzung, nachderselben 1014,7 Th. Die Legirung von 3 Th. Eisen mit1 Th. Gold hat Silberfarbe und wird vom Magnet angezo-gen. Feinere Stahlarbeit kann mit Gold gelöthet werden.Sowohl Eisen als Stahl schmelzen mit Platin leicht zu-sammen. Gleiche Theile bilden, nach Faraday undStodart, eine Legirung, die eine vortreffliche Politurannimmt, und die an der Luft nicht anläuft. Ihre Farbeeignet sie besonders zu Spiegeln. Ihr eigenthümliches Ge-wicht ist 9,Sh?. Th. Platin mit 1 Th. Stahl geben
ein geschmeidiges Metall von 15,88 eigenthümliches Ge-wicht. 8 Th. Stahl mit 1 Th. Platin ist auch geschmei-dig, bekommt aber bei dem Poliren eine damascirte Ober-fläche. 1 i Procent Platin in dem Stahl scheint seine Eigen-schaften als Stahl zu erhöhen. Die Legirungen des Pla-tins mit Stahl verändern sich nicht an der Luft. Platinläfst sich mit Eisen zusammenschweifsen. Faraday undStodart schweifsten Dräthe der beiden Metalle zusam-men und behandelten sie wie Damascenerstabl, wobei sieeine schöne Damascirung erhielten. Mit Iridium undRhodium schmelzen Eisen und Stahl zusammen. Fara-day und Stodart fanden, dafs wenn man Gufsstahl mit1 bis 2 Procent Rhodium zusammenschmilzt, dieser weithärter wird als das beste Wootz und seine Zähigkeit be-hält. Diese Verbindung scheint also für schneidende In-strumente der beste Stahl zu sein. Mit Silber schmel-zen Eisen und Stahl sehr leicht zusammen, aber sie tren-nen sich bei dem Erstarren, und durch eine Art Saigerungwerden Silberkugeln rund um die Oberfläche der Mischungausgeprelst. Wird diese Verbindung ausgehämmert unddarauf mit verdünnter Schwefelsäure bestrichen, so sieht