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Eisen.
borsanres Eisenoxyd in einem Strom von Wasserstoffgasgeglüht wurde, bekam derselbe eine weifse, metallischeMasse, die sich unter Entwickelung von Wasserstoffgasauflöste, und Borsäure und Eisenoxydul wiedergab; aberwenn sie mit Wasser gekocht wurde, zog dieses Borax-säure aus und es blieb reines metallisches Eisen zurück.Mit Kiesel verbindet sich das Eisen leicht, wenn Kie-selsäure mit Eisenfeilspähnen und Kohlenpulver ge-schmolzen wird. Die Verbindung ist, nach dem verschie-denen Kohlenstoffgehalt, spröde oder geschmeidig. Kie-sel scheint der Geschmeidigkeit des Eisens nicht zu scha-den und die Legirung bleibt an der Luft unverändert,wenn der Gehalt des ersteren 5 oder 6 Procent nichtübersteigt. Ich habe Kieseleisen gehabt, welches nachAuflösung in Chlorwasserstoffsäure 19 Procent Kieselsäuregab, und dieses Eisen war sehr weich und liefs sich kaltzu dünnen Blechen aushämmern.
Lcgirungen des Elsens.
Das Eisen ist fähig, sich mit den meisten anderen Me-tallen zu vereinigen. Mit Kalium und Natrium verbin-det es sich bei einer höheren Temperatur und schmilzt dannleichter als reines Eisen, besonders wenn es mit der Luft inBerührung steht. Die Verbindung wird von der Luft unddem Wasser zersetzt. Mit Beryllium soll sich, nach Stro-rneyer, das Eisen auch leicht verbinden können, wenn Be-ryllerde, Kohlenpulver und Eisenfeilspähne zusammenge-schmolzen werden. Mit Calcium habe ich durch eineähn-liche Zusammenschmelzung keine recht deutliche Legirunghervorbringen können. Mit Magnesium erhielt ich einedeutlichere Spur einer Verbindung. Dafs sich das Eisenmit Aluminium verbindet, haben wir aus dem Vorher-gehenden gesehen. Mit Selen verbindet sich das Eisenleicht, wenn es in glühendem Zustande von Selendämpfengetroffen wird; das Eisen entzündet sich und fährt zuglühen fort., so lange es etwas Selen absorbirt. Das er-haltene Seleneisen ist dunkelgrau, mit einem Stich in’sGelbe, metallischglänzend, hart, spröde und im Bruch