Kohlenstoffcisen.
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beweisen gesucht haben, dafs eine solche Zusammensetzungin der Temperatur, wobei sich das Eisen bildet, unmög-lich ist, so ist die Meinung doch angenommen worden,und man hat es durch die Aufwallung, welche bei demFrischen des Roheisens zu entstehen scheint, als näher be-stätigt angesehen, welche Erscheinung wir durch die Oxy-dation des im Eisen befindlichen Kohlenstoffs auf Kostendes Sauerstoffs in der mechanisch eingemischten Schlackeverursacht annahmen. Die Ursache, warum man bei derAuflösung des Roheisens in verdünnten Säuren wenigerWasserstoffgas erhält, als während der Auflösung einesgleichen Gewichts Stabeisen, liegt theils darin, dafs dasRoheisen Kohlenstoff enthält, weshalb also um so vielweniger Eisen aufzulösen ist, und theils darin, dafs derKohlenstoff des Roheisens sich mit Wasserstoff verbindet,sowohl zu einem flüchtigen Oele, welches dem Wasser-stoffgas folgt und im Wasser der Vorlage condensirt wird,als zu Kohlenwasserstoffgas, worin der Wasserstoff aufdie Hälfte des Volumens beschränkt ist, das es als reinesWasserstoffgas einnehmen sollte. Ich habe eine Art man-ganhaltigen Roheisens aus Lekebergslag mit Sorgfalt ana-lysirt, und dieselbe aus 91,53 Th. Eisen, 4,57 Th. Man-gan und 3,9 Th. Kohlenstoff zusammengesetzt gefunden.Es blieb also hiebei nichts übrig, welches Sauerstoff hättesein können.
Das Roheisen enthält ‘aufserdem immer ein wenigKiesel, bisweilen Magnesium und nicht selten auch Man-gan, Chrom oder Phosphor. Wenn das Roheisen in ver-dünnter Chlorwasserstoffsäure oder Schwefelsäure aufge-löst wird, so entwickelt sich ein stinkendes Wasserstoff-gas, und wenn dieses in eine mit Alkohol gefüllte Flascheso geleitet wird, dafs das Gas durch den Alkohol gehenmufs, so nimmt dieser den Geruch des Gases an und wirdmilchicht, wenn man ihn mit Wasser verdünnt. DieseTrübung rührt von einem flüchtigen Oel her, welches sichvon dem Kohlenstoff des Roheisens mit einer bestimmtenMenge Wasserstoff und Sauerstoff aus dem Wasser bildetund sich zum Theil an der inneren Seite der Leitungs-