Elsen.
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worden war. Man hatte jedoch mit kaustischem Kali dieOberfläche von allen fremden Stoffen, welche die Adhä-sion zwischen dem Wasser und dem Metall hindern konn-ten, gereinigt.
Das gewöhnliche gute Stabeisen hat eine hellgraueFarbe, einen sehnigen und hackigten Bruch, und seineigenthümliches Gewicht ist nach einer Mittelzahl 7,7.Es hat eine bedeutende Zähigkeit, aber sie wechselt nachder verschiedenen Reinheit der Eisensorten sehr ab. EinDrath, i Linie an Durchmesser, fordert, nach v. Sickin-gen, ein Gewicht von 60 Pfund, um zerrissen werdenzu können. Das Eisen erweicht noch vor dem Schmel-zen, und kann in diesem Zustande zusammengesebmiedetwerden; dieses nennt man schweifsen, und es geschiehtauf die Art, dafs man die geglüheten Enden des Eisens,welche zusammengesebweifst werden sollen, mit feinemSande bestreut, wobei der Sand mit dem in der Ober-fläche oxydulirten Eisen zu einem Glase zusammenschmilzt,welches das metallische Eisen bedeckt, und sich, wenndie Enden zusammengelegt und gehämmert werden, fort-pressen läfst, wobei die metallischen Oberflächen mit ein-ander in Berührung kommen und an einander haften.
Das Eisen hat vor anderen Körpern die Eigenschaft,vom Magnet gezogen zu werden, so dafs, mit Ausnahmeeiniger wenigen Metalle, besonders Nickel und Kobalt,die übrigen so wenig davon afficirt werden, dafs es, inVergleichung mit dem Eisen, für nichts angesehen wer-den kann. Verschiedene der Verbindungen des Eisensmit Sauerstoff, Kohlenstoff, Schwefel oder Phosphor, ha-ben die Eigenschaft, eine Vertheilung des Magnetismusanzunehmen und zu behalten, so dafs sie wie Magnetewirken. Dabei müssen sie jedoch nicht mit der gröfstenMenge, die sie von diesen Stoffen aufzunehmen im Standesind, verbunden sein, in welchem Fall sie gänzlich auf-hören, sogar von anderen Magneten angezogen zu wer-den. Ich habe bei der Lehre vom Magnetismus ange-führt, dafs natürliche Magnete Eisenerze sind, die Eisen-oxydul enthalten.