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Eisen.
mation Schweden, Norwegen und Rußland angehören,und Erze von jüngeren Formationen in anderen europäi-schen Ländern am häufigsten Vorkommen, so hat diesesdem in den nördlicheren Theilen von Europa erzeugtenEisen einen bedeutenden Vorzug gegeben. Auch vulca-nische Gegenden bringen d) ein Eisenerz hervor, welchesgutes Eisen in großer Menge giebt. Es bildet einen schwar-zen Sand, welcher aus titansaurem Eisenoxydul besteht,aber welcher nur auf einigen wenigen Stellen in einersolchen Menge vorkommt, daß man denselben zur Gewin-nung des Eisens benutzt.
Das Eisen wird aus seinen Erzen folgendermaßen er-halten: Die Erze werden geröstet, und dann mehreredieser Erze mit einander gemengt, je nachdem man ausder Erfahrung gefunden hat, daß ein solches Gemengeleichtflüssiger wird und ein besseres Eisen giebt; dieseGattirung der Erze ist oft von äußerster Wichtigkeit, so-wohl wegen der Güte des Produkts, als wegen der Menge,welche man davon in einer bestimmten Zeit aus den vor-handenen Materialien erhalten kann. Um die Eisenerzemit einander gehörig mengen zu können, wäre eine eini-germaßen richtige Kenntnifs der Zusammensetzung derangewandten Eisenerze sowohl, als der Bestandtheile ihrerGangarten nöthig. Bisher hat jedoch dieser Gegenstanddie Aufmerksamkeit der Gelehrten selten auf sich gezo-gen, obgleich das Eisenhüttenwesen ohne Zweifel dabeisehr viel würde gewonnen haben, wenn man den eisen-führenden Mineralien dieselben genauen analytischen Un-tersuchungen gewidmet hätte, welche die Neugierde oftauf den größten Theil der andern Fossilien gerichtet hat.Da das ökonomische Interesse selten die Unternehmungendes eigentlichen Gelehrten leitet, weil er selten daran Theilnimmt, so hat man wohl für diesen Gegenstand wenigvon ihm zu erwarten; aber wir haben Ursache zu hoffen,daß geschickte Hüttenleute es der Mühe werth finden wer-den, etwas von ihrer Zeit auf diese Untersuchungen zuverwenden. Zur Gattirung der Erze setzt man Kalkstein,theils in der Absicht ein Flußmittel zu erhalten, d. i. um