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Nickellcglrnngcn.
serstoffgeschwefeltem Schwefelammonium niederzuschlagen,welches das Nickel, aber nicht die Arseniksäure nieder-schlägt; aber nicht blofs das Nickel wird von dem über-schüssig zugesetzten Fällungsmittel aufgelöst, sondern esbildet sich auch bei der Fällung selbst eine Verbindungvon Schwefelarsenik und Schwefelnickel, d. b. ein arsenik-geschwefeltes Schwefelnickel, und daher ist der Nieder-schlag nicht frei von Arsenik. Das auf dem nassen Wegegebildete Schwefelnickel wird mit Entwickelung von Schwe-felwasserstoffgas in Chlorwasserstoffsäure aufgelöst; aber diearsenikgeschwefelte Verbindung ist darin unauflöslich. —Schwefelnickel besteht aus 64,77 Th. Metall und 35,23 Th.Sauerstoff, oder 100 Th. Metall nehmen 54,13 Th. Schwe-fel auf.
Arfvedson hat eine andere Schwefelungsstufe desNickels entdeckt, die man erhält, wenn man über glü-hendes, schwefelsaures Nickeloxyd Wasserstoffgas streichenläl'st. Im Anfänge der Operation bekömmt man schwef-lichtsaures Gas und Wasser, und das Salz verwandelt sichin eine Maisgelbe, metallische Masse, die bei einer erhö-heten Temperatur leicht in Glasgefäfsen geschmolzen wer-den kann. Diese Verbindung unterscheidet sich von dervorigen dadurch, dafs sie lichter von Farbe und leicht-flüssiger ist. Das Nickel ist darin mit halb so viel Schwe-fel als in dem vorigen verbunden, das heilst, 100 Th.Metall nehmen darin 27,07 Th. Schwefel auf.
Phosphor verbindet sich leicht mit Nickel zu einerweifsen, ziemlich leicht schmelzbaren und im Bruche fase-rigen Masse. Bei dem Glühen in offener Luft wird siezersetzt. Mit Kohle verbindet sich das Nickel, wennbeide zusammengeschmolzen werden. Bei der Auflösungdes Nickelmetalis in Chlorwasserstoffsäure bleibt Nickel-graphit zurück, welches dem Ansehen nach dem gewöhn-lichen Eisengraphit gleicht.
Nickellegirungen.
Das Nickel verbindet sich leicht mit dem Arsenikund hält es sehr fest, selbst in der gröfsten Hitze. Die