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Nickel.
S c h w e fe 1 n i c lc e 1.
Mit dem Schwefel verbindet sich das Nickel leichtmit Feuererscheinung. Die Verbindung besitzt metalli-schen Glanz, eine graugelbe Farbe, wird vom Magnetgezogen, und sowohl von Salpetersäure als von Königs-wasser aufgelöst. Bei dem Glühen wird sie zersetzt, wo-bei sie eine schöne Efflorescenz von grüner Farbe bildet.Schwefelnickel wird auch erhalten, wenn das Oxyd mitSchwefel zusammengeschmolzen oder wenn schwefelsauresNickeloxyd mit Kohlenpulver reducirt wird, wodurch esjedoch, nach Berthiers Versuchen, ein Wenig von sei-nem Schwefel verliert. Schwefel-Alkalimetalle lösen dasNickel im Schmelzen auf. Bei Behandlung der Salzmassemit Wasser scheidet sich Schwefelnickel in krystallinischenFüttern aus. Schwefelnickel kommt, in haarförmigen fei-nen Nadeln krystalüsirt, im Mineralreich vor, und hatdeshalb den Namen Haarkies erhalten. Auf dem nas-sen Wege erhält man Schwefelnickel, wenn eine Auflö-sung eines neutralen Nickelsalzes einem Strom von Schwe-felwassersloffgas ausgesetzt wird, wodurch das Nickel aus-gefällt wird, bis die Auflösung einen gewissen Ueberschufsvon Säure bekommt. Daher mufs, wenn man mit Schwe-felwasserstoffgas andere Metalle aus Nickelauflösungen ab-scheiden will, ein Ueberschufs von Säure zugesetzt wer-den, um die Fällung des Nickels zu verhindern. Das aufdiese Art erhaltene Schwefelnickel ist dunkelgelbbraun,beinahe schwarz von Farbe. In einem Ueberschufs eineswasserstoffgeschwefelten Schwefelsalzes wird es mit gelb-brauner Farbe aufgelöst, und wenn die Auflösung vielNickel enthält, ist sie schwarz und undurchsichtig. Manhat sich viel Mühe gegeben, mit SchwefelwasserstoffgasNickel von Arsenik abzuscheiden, welches jedoch nichtgut gelingt, denn bei der Auflösung des Nickelerzes inSalpetersäure wird ein Theil des Arseniks in Säure ver-wandelt , die nur unvollständig von Schwefelwasserstoff-gas zersetzt wird. Eben so hat man vorgeschlagen, eineAuflösung von Nickel, die Arseniksäure enthält, mit was-