Nickel.
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Nickeloxyd. In Schweden ist es bei Loos in Helsinglandmit Schwefel und Arsenik verbunden, und bei der Kupfer-grube Kuso, in der Nähe von Fahlun, vorgekommen, woes, nach Gähn, den Bestandtheil eines dichten Schwefel-kieses ausmachte. Aufserdem findet sich das Nickel alsein höchst selten fehlender Bestandtheil im Meteoreisen.
Seine gewöhnlichste Verbindung mit dem Arsenik hateine metallische Kupferfarbe, und da die deutschen Berg-leute, die es zuerst fanden, daraus vergebens Kupfer dar-zustellen versuchten, so gaben sie demselben den NamenKupfernickel. Der bekannte schwedische Mineraloge Cron-stedt entdeckte im Jahre 1751 , dafs ein eigenes Metalldarin enthalten sei, welches er Nickel nannte, und welcheEntdeckung später durch Bergmans viele und sorgfältigausgeführte Versuche bestätigt wurde.
Das Nickel wird nicht im Grofsen aus seinen Erzenausgeschieden. Um es zu erhalten, mufs man es darausim Kleinen darstellen, und die darin enthaltenen frem-den Metalle abscheiden, welches mit vielen Schwierigkei-ten verknüpft ist. Man hat hiezu eine. Menge Vorschrif-ten gegeben, von welchen der gröfsere Theil sehr unvoll-kommene Resultate giebt. Die Reinigung des Nickelstheilt sich in zwei Hauptabschnitte: aj in die Abscheidungdes Arseniks, und bJ in die der basischen Metalle, unterdenen sein beständiger Begleiter, das Kobalt, sehr hart-näckig mit demselben in Verbindung bleibt.
Man wählt zur Darstellung des Nickels entwederKupfernickel, welcher besonders von Schneeberg in Sach-sen erhalten wird, oder ein dort fallendes Hiittenproduct,welches Speifs genannt wird und im Handel vorkommt.Beide enthalten vorzüglich Arsenik und Nickel. Man reibtdas Nickelerz zu Pulver, und röstet es erst allein unddann mit Kohlenpulver, bis, nach wiederholtem Heraus-nehmen und genauem Mengen mit Kohlenpulver, und nacherneuertem Rösten, keine Arsenikdämpfe aus der Massemehr emporsteigen. Je vollständiger dieses geschieht, umso weniger Arsenik hat man nachher abzuscheiden. Die-ses kann auf mehrerlei Art geschehen. Ich werde die