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Nickel.
nommen, und das Zink wird zugesetzt, wobei man dieMasse umrührt. Zink vermehrt die Härte des Bl ei’sund macht es geschickter, eine Politur anzunehmen. Siekönnen in allen Verhältnissen zusammengeschmolzen wer-den, und ihre Geschmeidigkeit behalten, auch wenn dieMenge des Zinks doppelt so grofs als die des Blei’s ist.Zink und Zinn geben eine weniger dehnbare, aber harteund klingende Metallmischung. Man sagt, dafs das Zinkin dem Pewter der Engländer enthalten sein soll. Zink undWismuth hat man nicht zusammenschmelzen können.
Das Zink wird theils zur Bereitung von Messing,theils, in Form von gewalzten Blechen, zu demselbenZwecke wie Blei- oder Kupferbleche angewandt. EinigeVersuche, die man in späteren Zeiten gemacht hat, es zuKochgefälsen und anderen KüchengeräLhen anzuwenden,sind nicht zum Vortheil des Zinks ausgefallen, weil dasMetall von freier Säure sogleich angegriffen wird. SeineAnwendung bei wissenschaftlichen Untersuchungen, zumHervorbringen elektrischer Erscheinungen, habe ich schonbei der Elektricität erwähnt.
Als Heilmittel werden die Salze und das Oxyd desZinks, sowohl äufserlich als innerlich, sehr häufig ange-rwandt. Zinkpräparate sind, innerlich genommen, stärkende,zusammenziehende und antispasmodische Mittel von gro-fser Wirksamkeit. Schwefelsaures Zinkoxyd ist bei Ver-giftungen ein zuverlässiges und schnellwirkendes Brech-mittel, und wird, nach Umständen, in Dosen von 15 bis60 Gran gegeben. Aeufserlich bedient man sich theilsdes Zinkoxyds, theils der Auflösungen von schwefelsauremZink, theils der Pflaster von Zinkoxyd mit Bleipflaster, alstrocknender, stärkender und zusammenziehender Mittel.
14. Nickel. (Niccolum.J
Dieses Metall kommt selten vor. Mit Arsenik ver-bunden und mit etwas Eisen, Kupfer und Kobalt ge-mengt, bildet es ein eigenes Fossil, das Kupfernickel. Manfindet es auch zuweilen als Oxyd oder als arseniksaures