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Zinnlegirnngen.
muth und 4 Th. Kupfer. Ist es frei von Blei, so behältes sehr gut seinen Glanz, Das Blei vermindert bedeutenddie Geschmeidigkeit des Pewters. 1 Th. Antimon mit3 Th. Zinn kann geschmiedet werden, bekommt aberRisse an den Kanten. Wenn dem Zinn Antimon beige-mischt ist, das bei der Auflösung in Salpetersäure mitdem Zinn unaufgelöst zurückbleibt, so kann man die An-wesenheit und Quantität desselben nach der Methode vonChaudet sehr gut bestimmen, indem man das Zinn mitconcentrirter Cblorwasserstoffsänre digerirt; da aber 1 Th.Antimon 3 Th. Zinn gegen die Einwirkung der Säureschützt, so mufs die Legirung höchstens Antimon hal-ten ; sie wird also zuerst mit so viel reinem Zinn zusam-mengeschmolzen, dafs sie nur diese Proportion oder we-niger enthält. Das Zinn wird dann in der Chlorwasser-stoffsäure aufgelöst und läfst Antimon, in Form eines schwar-zen, metallischen Pulvers, zurück. — Mit Tel 1 ur schmilztdas Zinn leicht zusammen. Die Verbindung ist nicht un-tersucht. Die Verbindungen des Zinns mit den edlenMetallen sind schon beschrieben worden. Mit Queck-silber giebt Zinn ein Amalgam. 3 Th. Quecksilber und1 Th. Zinn geben cubische Krjslalle. Man bedient sichdes Zinnamalgams zur Belegung von Spiegeln. Diesesgeschieht folgendermafsen: Man reinigt die Oberfläche desGlases auf’s genaueste, und reibt sie mit ein wenig Zinn-amalgam und einem ledernen Lappen, um allen Staubfortzunehmen. Zinnfolium oder Stanniol wird dann aufeiner ebenen steinernen Scheibe ausgebreitet und mitQuecksilber amalgamirt, worauf das Glas leicht darübergeschoben wird, um die angelaufene Oberfläche des Zinn-amalgams wegzuschieben, und man verhütet dabei auf'ssorgfältigste, dafs keine Blasen entstehen. Das Glas wirdalsdann mit Gewichten beschwert, und nachdem das meistevom Quecksilber ausgeprefst ist, in schiefer Richtung ge-stellt, um das überschüssige Quecksilber abfliefsen zu las-sen. Es vergehen mehrere Wochen, ehe das Amalgamvollkomxnen hart wird. — Gläserne Kugeln werden in-wendig mit einem mehr zusammengesetzten Amalgam be-