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2,1 (1826)
Entstehung
Seite
257
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Verbindungen des Uranoxyds mit Basen. 257

Metalloxyden der Fall sein mufs. Bei einer Reduction deruransauren Baryterde, die ich vornahm, erhielt ich nichtso viel Wasser, als von dem Sauerstoff des Uranoxydsund der Erde entstehen sollte, und als ich die reducirteMasse gleich in Wasser hineinbrachte, so veränderte siesich nicht, und Chlorwasserstoffsäure zog Baryterde mitHinterlassung von Uranmetall aus. Ein anderer Theilder nämlichen Masse erhitzte sich in der Luft bis zumGlühen. Ich werde die Erklärung dieser Erscheinungbei dem durch Wasserstoffgas reducirten Eisen anführen.Die Menge einer Basis, die man mit dem Uranoxyd ver-bunden findet, ist zuweilen sehr veränderlich, welchesdaher kömmt, dafs, wenn man die Verbindung mittelstAmmoniak niederschlägt, auch uransaures Ammoniak ge-bildet wird, dessen Ammoniak in der Hitze verfliegt.Nach einigen Versuchen, die ich mit uransaurer Baryt-erde und uransaurem Kali angestellt habe, beträgt in denmit der Basis völlig gesättigten Verbindungen der Sauer-stoff der Basis die Hälfte von dem des Uranoxyds, in denneutralen aber i von dem des Oxyds, und es scheint,dafs stärkere Basen, wie z. B. Baryterde und Bleioxyd,im Glühen eine Menge Uranoxyd unzersetzt behalten kön-nen, welche 6 Mal so viel Sauerstoff als die Basis ent-hält. Die geglüheten uransauren Alkalien und Erden ha-ben eine sehr schöne und tiefe Orangefarbe, die in denmit Basis völlig gesättigten am tiefsten ist. Das Uran-oxydhydrat löst sich in kohlensauren Alkalien, besondersin Bicarbonaten, auf, und wenn die Flüssigkeit concen-trirt ist, setzt sich ein kohlensaures Doppelsalz nach einerWeile in citronengelben Krystallen daraus ab. Die Auf-lösung in kohlensaurem Ammoniak mufs verdünnt sein,wenn sich diese Krystalle nicht bilden sollen, und sindsie einmal entstanden, so ist eine grofse Menge des Auf-lösungsmittels nöthig, um sie wiederum aufzulösen. Wirddiese Auflösung gekocht, so verfliegt das Ammoniak unddas Uranoxyd schlägt sich als ein hellgelbes, körnigesPulver zu Boden. Es enthält nun sowohl Ammoniak alsKohlensäure, welche durchs Waschen nicht ausgezogenII. 17