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2,1 (1826)
Entstehung
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Uran.

8. Uran. (Uranium.)

Dieses Metall wurde von Klaproth im Jahr 1789in einem Mineral von Johann - Georgenstadt entdeckt,welches Pechblende genannt wird, und gröfstentheils ausdem Oxydul dieses Metalls besteht. Nachher hat manauch das Oxyd an demselben Orte gefunden. Phosphor-saures Uranoxyd kommt unter dem Namen Uranit eben-falls in der Natur vor, und auch im Yttrotantal hat mandas Uranoxyd gefunden. Dieses Metall gehört im Allge-meinen zu den seltener vorkommenden.

Das Uran ist eins der am leichtesten reducirbarenMetalle; da es aber äußerst strengflüssig zu sein scheint,so glaubte man, es wäre auch eben so schwer darzustel-len. Klaproth erhielt, durch Reduction im Kohlentie-gel bei sehr strenger Hitze, eine graue, fest zusammen-hängende, harte und poröse Masse, die durch die FeileMetallglanz und eine stahlgraue Farbe zpigte, und in derLölhrohrflamme nur wenig verändert wurde. Richterwandte zur Reduction des Urans 300 Gran Oxyd, 150 GranKohlenpulver, 360 Gran Kali und 940 Gran Kieselsäurean, welche er der Hitze einer gewöhnlichen Eisenprobeaussetzte, und wodurch er einen wohlgeflossenen Reguluserhielt, der SO Gran wog. Dieser hatte eine glatte Ober-fläche, stahlgraue Farbe und zeigte Spuren einer netzförmi-gen Krystallisation. Er war sehr spröde und von einem fein-körnigen Bruch. Es läfst sich vermuthen, dafs Klap roth sPiegulus Kohlenuran war, und dafs der von Richter zu-gleich Kjesel und vielleicht Kalium enthielt. Bucholz,der gefunden hatte, dafs das Uranoxyd nur sehr wenigSauerstoff enthält, mischte 100 Gran des Oxyds mit 5 GranKoldenpulver und bedeckte die Masse in einem Tiegel miteiner Schicht von gepulverter Kohle. Der Tiegel wurdenachher während 3 Stunden der strengsten Hitze, die erhervorzubringen vermochte, ausgesetzt. Das Oxyd hatteeine nicht geflossene, aber zusammengesinterte Masse vonkleinen, leicht trennbaren, schwach metallischglänzendenKrystallen geliefert. Diese Krystalle waren an der Luft