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2,1 (1826)
Entstehung
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248
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248 Kupfer.

äufseren Eigenschaften der Verbindung einen merkbarenEinflufs hat.

Phosphorkupfer.

Mit Phosphor verbindet sich das Kupfer leicht. DieVerbindung ist hellgrau, metallglänzend, hart, spröde undleichtflüssiger als Kupfer. Durch Piöstung wird es leichtzersetzt. Streut man Phosphor auf glühende Kupferspähne,so schmilzt das Gemenge bald zur spröden, hellgrauenMasse, die ein Fünftel ihres Gewichts Phosphor enthält,und wenn diese Masse nachher unter einer Decke von ge-schmolzenem Glase einer fortwährenden Hitze ausgesetztwird, so entweichen fünf Sechstel des aufgenommenenPhosphors und man erhält eine Verbindung, die nichtmehr von der Hitze allein zerstört wird. Sie enthält7,7 Procent Phosphor. Die erstere dieser Verbindungenentspricht in der Zusammensetzung dem phosphorsaurenKupferoxydul, oder dem basisch phosphorsauren Kupfer-oxyd. In der letzteren ist der Phosphor mit fi Mal soviel Kupfer als in der vorigen verbunden. Man erhältauch ein Phosphorkupfer, wenn Kupfersalze mit Phosphor-wasserstoffgas niedergeschlagen werden, aber seine Zu-sammensetzung ist noch nicht bekannt. Durch einen ge-ringen Zusatz von Phosphor wird das Kupfer so hart,dals es zu schneidenden Instrumenten geschliffen werdenkann und behält dabei seine ursprüngliche Farbe. Ichhabe ein von Phosphorkupfer verfertigtes Federmesser ge-sehen, welches die Hrn. v. Helwig und Hjelm hattenmachen lassen.

Auch Kohlenstoff verbindet sich mit Kupfer. Eingeringer Kohlengehalt macht es spröde und theilt ihmEigenschaften mit, wodurch es zur Verarbeitung unbrauch-bar wird; doch wird er durch Umschmelzen leicht weg-gebrannt. Man kennt keine Verbindung des Kupfers mitdem Wasserstoff. Das Kupfer verbindet sich auchmit dem Kiesel, wenn sie zusammen reducirt werden.