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2,1 (1826)
Entstehung
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Gewinnung des Kupfers.

Schlacke verloren gehen. Man nennt jetzt das geschmol-zene Schwefelkupfer Kupferstein. Es enthält noch vielSchwefeleisen.

Diese Masse wird jetzt zerschlagen und in eigenen,mit Dächern versehenen Oefen geröstet. Diese Operationdauert mehrere Wochen und fordert Uebung und Geschick-lichkeit der Arbeiter. Es verwandelt sich bei dieser Gele-genheit das Kupfer in Oxyd. Man reducirt dieses Oxydmit Kohle unter Zusatz von quarzhaltigen Mineralien, de-ren Kieselsäure das Eisenoxydul wegnimmt, womit dieKieselsäure zur Schlacke schmilzt, und das reducirte Ku-pfer, welches noch Eisen, Schwefel, Silber und nichtselten Kobalt und Nickel enthält, bekommt den NamenSchwarzkupfer oder Rohkupfer. Das erhalteneSchwarzkupfer wird durch Umschmelzung in einem eige-nen Ofen gereinigt, in dem man ein sehr starkes Gebläseauf die Oberfläche des geschmolzenen Kupfers spielen läfst,wobei Schwefel, Eisen und überhaupt die darin enthalte-nen verbrennlicheren Stoffe oxydirt und verschlackt wer-den. In diesem Reinigungsprozefs nimmt man gewöhn-lich zu einem Male eine Kupfermasse, die 3 Fufs imDurchmesser hat und 2 Fufs tief ist. Nachdem man siehinreichend gereinigt hat, rührt man sie mit einem höl-zernen Stock um, und wirft dann Wasser auf die Ober-fläche des gereinigten Metalls; es bildet sich dadurch einerstarrter Kuchen, welcher abgezogen wird, und dieseswird wiederholt, bis die ganze Kupfermasse auf diese Arterstarrt und ausgezogen ist. Dieser Prozefs wird das Gaar-machen genannt, und man nennt das gereinigte KupferGaarkupfer (Rosette-Kupfer). Es stellt sich bei dieserGelegenheit eine eigene Erscheinung ein, die noch nichtrecht erklärt worden ist. Nachdem das Kupfer eine Zeitlang in Flufs gewesen ist und entblöfst gestanden, wobeies von den Arbeitern fleifsig abgeschäumt wird, entstehtoft eine Art von Kochen, es zerplatzen eine Menge Bla-sen auf der Oberfläche des Metalls und verursachen einSpritzen von metallischem Kupfer, welches, wenn manüber die Oberfläche des Metalls mit einer Eisenschaufel