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2,1 (1826)
Entstehung
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Cnpelliron.

menschmelzung mit Blei und durch die Verschlackung desBlei’s und des Kupfers vom Silber abgeschieden wird,nennt man das Cupeiliren, Ab treiben auf der Ka-pelle, und sie gründet sich darauf, dafs das Bleioxydmit dem Kupferoxyd eine schmelzbare Masse bildet, dievom Metall selbst abfliefst und in die Horen der Kapelle,auf welcher man die Metallmischung verbrennt, eindringt.

Die Kapelle wird entweder von wohl ausgelaug-ter Birkenasche, oder aus Knochenasche gemacht, oder auseiner Mischung von beiden. Sie wird auf die Art ver-fertigt, dafs eine Form von Messing, die tiefer ist, alsdie Dicke der Kapelle betragen soll, mit der etwas an-gefeuchteten Asche gefüllt wird, welche nachher mit einemStück Stahl, dessen Bodenfläche polirt ist, und beinahedieselbe Rundung wie ein Uhrglas hat, in der Form zu-sammengedrückt wird. Der Stahl wird mit einigen sehrstarken Hammerschlägen niedergestolsen, und man mnlsalle Asche auf einmal einlegen, denn sonst theilt sich dieKapelle in Schichten, wenn man sie erhitzt. Sie wirdsehr behutsam getrocknet und vor dem Gebrauch geglüht.Ein Theil vom Gewicht der Kapellmasse saugt beim Ab-treiben das durch 2 Th. Blei gebildete Oxyd ein, wonachman also die Grölse der Kapelle wählt. Wenn man Bleiund Kupfer allein zusammenschmilzt, so wird I Th. Kupfervon 6 Th. Blei zur Schlacke gebracht; aber wenn dasKupfer mit Silber legirt ist, mufs eine weit grölsere Quan-tität Blei dazu angewandt werden. Man hat die Mengedes erforderlichen Blei’s nach folgenden Verhältnissen be-stimmt: 1 Th. Kupfer mit 30 Th. Silber fordern 128 Th.Blei, mit 15 Th. Silber 9G Th. Blei, mit 7 Th. Silber64 Th. Blei, mit 4 Th. Silber 56 Th. Blei, mit 3 Th.Silber 40 Th. Blei, mit 1 Th. Silber 30 Th. Blei, miti Silber 20 Th. Blei, und mit T ' T Silber 17 Th. Blei. —Es versteht sich, dals das Blei, dessen man sich hiezu be-dient, ganz silberfrei sein mufs; oder wenn es Silber ent-hält, so mufs dieser Gehalt auf’s Genauste bestimmt sein,um abgerechnet werden zu können. Um nun im Vorausdie Löthigkeit des Silbers ungefähr bestimmen zu können,