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Silber.
mit mehr Selen vermischt und geschmolzen, so nimmt esnoch eine neue Menge davon auf, welche es im Glfilienbehält. Es schmilzt mit spiegelnder Oberfläche, und istnach dem Erkalten grau und weich. Die zugesetzte Mengekann durch Röstung verjagt werden. Das gefällte Selen-silber besteht aus 73,16 Th. Silber und 26,84 Th. Selen.In dem durch Schmelzung mit Selen gesättigten Selensil-ber nimmt das Silber doppelt so viel Selen auf, und esbesteht aus 57,68 Th. Silber und 42,32 Tb. Selen. MitArsenik verbindet sich das Silber leicht und behält einenTheil davon selbst im strengsten Feuer. Die Verbindungäst unschmelzbar. Diese Verbindung kommt in der Na-tur vor, obgleich sie sehr selten ist; von den Mineralo-gen wird sie Arseniksilber genannt. Mit Wolframverbindet es sich beim Zusammenschmelzen, nach d’Elhu-jars Versuchen. Die Verbindung ist blafsbraun, schwam-mig und etwas streckbar. Mit Molybdän giebt es eingraues, körniges und sprödes Gemisch. Silber und Anti-mon geben eine spröde Metallmasse, die durch Schmel-zung unter dem Zutritt der Luft leicht zersetzt wird, wäh-rend dafs Antimon zu Oxyd verbrennt, welches sich subli-mirt und als Rauch entweicht. Diese Verbindung kommtim Mineralreich vor und wird da Antimonsilber ge-nannt. Das Silber wird leicht mit Wismuth zur sprö-den Metallmasse verbunden, die durch Abtreiben wiederzersetzt wird, eben so wie die Verbindung des Silbersmit Blei. Zinn giebt mit Silber eine spröde Masse, undeine sehr kleine Portion Zinn ist hinreichend, um dieGeschmeidigkeit des Silbers zu zerstören. Dagegen ist einGemisch von 1 Th. Silber mit 2 Th. Zinn etwas streck-bar. Die beste Art, sie zu trennen, ist, das Gemengedurch die Feile zu zerkleinern und die Feilspähne mitQuecksilberchlorid zu destilliren. Silber und Blei schmel-zen bei einer niedrigeren Temperatur, als das Silber allein,zusammen. Das Gemenge ist geschmeidig und wird durchGlühen zersetzt, so wie ich es schon erwähnt habe undweiter unten anführen werde. Silber und Zink gebeneine feinkörnige, spröde Metallmasse. Nickel und Sil-