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2,1 (1826)
Entstehung
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Reinigung des Platins.

nachher von einem spanischen Mathematiker, Antoniode Ul loa, näher beschrieben. Es ward zuerst als eineigenes Metall bestimmt von Scheffer, in den Abhand-lungen der schwedischen Academie der Wissenschaftenfürs Jahr 1752, und einige Jahre darauf vom Englän-der Lewis in den Philosophical Transactions.

Der Platinsand ist ein mechanisches Gemenge vonmehreren Stoffen; er enthält nämlich: a) die eigentlichenPlatinkörner, deren specifisches Gewicht bis 17,7 geht, undwelche Platin, Iridium, Rhodium, Palladium und Osmium,nebst etwas Kupfer und Blei, enthalten; b) die noch schwe-reren Körner, die Iridium und Osmium enthalten, und de-ren ich beim Osmium erwähnt habe; cJ Körner von ge-diegenem Golde; d) Eisenerz, theils Titaneisen und theilsChromeisen; und e) kleine Hyazinthen und andere einge-mengte Steinkörner. Das Gold ist gewöhnlich durch einenAmalgamationsprozefs abgeschieden, ehe das Platin zu unskommt; das Eisenerz, oder das Titaneisen, wird mit demMagnet ausgezogen, und das rückständige metallische Pul-ver wird dann erst mit sehr schwachem Königswasser dige-rirt, um noch rückständiges Gold auszuziehen, und dannin starkem Königswasser aufgelöst. Man thut am besten,die eine der Säuren allein zuzugiefsen, z. B. erst die Chlor-wasserstoffsäure, und darauf die Salpetersäure in kleinenPortionen zuzusetzen, ]e nachdem sie zersetzt wird; denndas Erz wird nur langsam aufgelöst und hat Digestions-wärme nöthig, wobei ein Theil des Chlors unnützerweiseabdampft, wenn die ganze Menge beider Säuren auf ein-mal zugesetzt wird. Der Platinsand ist in Königswassernicht vollkommen auflöslich. Er hinterläfst ein schwarzesPulver, welches mit Königswasser gut ausgekocht undnachher ausgewaschen wird. Wir werden bei Iridiumdarauf zurückkommen. Ich habe schon oben angeführt, dafseine Portion Osmiumoxyd bei dieser Gelegenheit verlorengeht, wenn man nicht die Auflösung in einer Retorte mitVorlage macht. Man dampft alle überschüssige Säure ab,oder man sättigt sie mit kaustischem Natron, und setztCyanquecksilber hinzu. Die Auflösung wird entweder