Bleche ausgeschmiedet, welche zusammengerollt und nachdem Zusammenrollen geglüht werden. Sie werden dar-auf gewogen und in eine sehr verdünnte, von salpetrich-ter Säure freie, reine Salpetersäure eingelegt, die mangelinde erwärmt. Sie löst dann das Silber auf, und dasGold bleibt unaufgelöst. Nachdem die Säure gesättigt ist,wird eine stärkere, aber auch von Chlorwasserstoffsäurefreie Salpetersäure klar aufgegossen, womit sie zuletztgekocht wird, um alles Silber abzuscheiden. Die Pro-portion dieses letzteren ist so abgemessen, dafs das Golddie Form der Rollen behält, wodurch es dann besser ge-waschen und gewogen werden kann, als wenn es zumPulver zerfällt, da man alsdann sich eines Filtrums bedie-nen müfste, welches die Sicherheit der Probe vermindernwürde. Das Gold wird so lange mit destillirtem Wassergekocht, als dieses die Eigenschaft bekommt, von einerKochsalzauflösung getrübt zu werden; es wird darauf vor-sichtig herausgenommen und geglüht. Nachdem man beider Copellirung aus dem erlittenen "Verlust der Masseden Kupfergehalt gefunden, und nun das Gewicht desGoldes erhalten hat, wird der Silbergehalt durch das Feh-lende bestimmt. Bei dieser Operation mufs man berück-sichtigen, dafs Gold aufgelöst wird, wenn die Säure Chlor-wasserstofFsäure oder salpetrichte Säure enthält; im letzte-ren Fall wird zwar das Gold unbedeutend aufgelöst, aberdoch hinreichend genug, um bei der Probe ein unrichti-ges Resultat zu geben. Dieselbe Operation, Gold vonSilber oder Kupfer abzuscheiden, kann auch im Grofsengemacht werden, aber sie giebt kein völlig reines Gold,sondern sie geht höchstens zu 23 Karat und 10 Grän.Diese Operation wird Scheiden genannt, woher dasScheidewasser seinen Namen erhalten hat. Die Kostender Scheidung werden jedoch nicht ersetzt, wenn derGoldgehalt so geringe ist, dafs er nicht mehr als höch-stens einen Grän ausmacht.
Man hat noch andere Methoden, um Gold im Gro-fsen zu reinigen.
a) Cementirung. Dieses geschieht auf die Art,