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2,1 (1826)
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Probirung des verarbeiteten Goldes.

beiteten Goldes wird vom Controllwerk bestimmt, wel-ches dem gut befundenen Golde einen Stempel aufdrückt,und das unterhaltige zerbricht, wovon ich beim Silberausführlich sprechen werde.

Man hat mehrere Methoden, das verarbeitete Goldzu probiren und zu reinigen. Ich werde sie kurz berühren.

Das Gold wird zuerst auf einem Probirstein mittelstsogenannter Probirnadeln geprüft. Der Probirstein ist eineschwarze, geschliffene Trappart. Die Nadeln sind kleineaus Gold gemachte Streifen von verschiedener Legirung,für jeden halben Karat, wenigstens von 15 bis 23-§-, undmit 5 verschiedenen Zumischungen, als: mit reinem Sil-ber, mit reinem Kupfer, mit einer Mischung von |. Silberund i Kupfer, mit einer Mischung von gleichen TheilenSilber und Kupfer, und mit einer Mischung von i Silberund |. Kupfer. Auf dem Probirstein macht man durchStreichen mit dem zu prüfenden Golde einen metallischenStrich, und neben demselben macht man dergleichenStriche mit der Probirnadel, deren Farbe derjenigen derProbe am meisten ähnelt. Die Probe hat dann die näm-liche Mischung mit derjenigen Nadel, deren metallischeAbfärbung mit der der Probe am besten übereinstimmt.Wenn nun dadurch die Feinheit des Goldes ungefähr be-kannt ist, wird es in dünne Platten ausgehämmert undauf einer Kapelle mit 3imal so viel reinem Silber alsdas reine Gold beträgt, und mit 3 bis 4 mal so viel Blei,als diese Masse wiegt, zusammengeschmolzen, und diesesletztere wird hernach auf einer Kapelle in einem Probir-ofen abgetrieben *). Das Gold und das Silber bleibendann zurück, und das Kupfer oxydirt sich zugleich mitdem Blei und wird in die Kapelle eingesogen. Das Goldwird darauf durch eine Operation, die man Quartirungnennt, vom Silber abgeschieden, weil das Gold ungefähr£ des Gewichts der Mischung ausmachen mufs, wenn sierecht gelingen soll. Das Goldgemenge wird in dünne

Von dieser Operation werde ichsprechen.

beim Silber ausführlicher

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