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2,1 (1826)
Entstehung
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129
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Flnortantal.

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es «ngreift, unaufgelöst zurück. Fluortantal löst sichohne Farbe in Wasser auf. Der freiwilligen Verdampfungüberlassen, concentrirt sich die Auflösung bis zu einemgewissen Grade, welchen sie dann behält. Beir>0°abgedampft, concentrirt sie sicli noch mehr, und man er-hält endlich, in Wasser ohne Piiickstand auflösliche, Kry-stalle, welche eine Verbindung von Fluorwasserstoffsäuremit Fluortantal, d. h. Tanta 1 fluorwasserstoffsäure,zu sein scheinen. An der Luft verwittern diese Krystallemit Verlust eines Theiles ihrer Säure, und sind dann nichtmehr vollkommen in Wasser auflöslich. Wird die saureAuflösung bei gelinder Wärme zur Trockne verdampft,so erhält man eine emailleweifse Masse, ohne alle Zei-chen von Krystallisation, welche dasselbe ist, wie dieverwitterten Krystalle. Es scheint Fluortantal zu sein,welches vom Wasser in sich auflösende Tantalfluorwas-serstoffsäure und in unaufgelöst bleibende Tantalsäurezersetzt wird. Aber diese Tantalsänre ist zugleich che-misch mit einem Antheile Fluortantal in noch unbekann-tem Verhältnisse verbunden. Fluortantal zersetzt sichoder verflüchtigt sich nicht im Glühen, und man mufs eslange einer Atmosphäre von Ammoniak aussetzen, wennes alles Fluor abgeben soll. Die Tantalfluorwasserstoffsäuregiebt eigene Doppelsalze, welche ohne Zersetzung Glüh-hitze vertragen, welche aber beim Wiederauflösen ihrerKrystalle in Wasser gewöhnlich so zersetzt werden, dafsdie Auflösung sauer wird, und sich ein Doppelsalz mit we-niger Fluor und mit mehr Tantalsäure unaufgelöst absetzt.

T antalmetalle.

Man kennt wenige Verbindungen von Tantal mit an-deren Metallen. Es kann durch Kohle in Verbindungmit Eisen und Mangan, und vielleicht mit noch anderenreducirt werden. Wird die Legirung mit Eisen oderMangan in Chlorwasserstoffsäure aufgelöst, so bleibt dasTantal unaufgelöst, und scheidet sich als ein schwarzes,vermuthlich kohlenhaltiges, Pulver in dem Grade ab, alsdas andere Metall aufgelöst wird.

II.

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