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Antimon.
durch gleiche Zersetzung eines Antimonoxyd-Salzes er-halten wird, dafs man sie dem Ansehen nach nicht voneinander unterscheiden kann. Getrocknet und erhitzt giebtes Schwefel ab und verwandelt sich in das erste Schwe-felantimon. Von Chlorwasserstoffsäure wird es im Ko-chen mit Entwickelung von Schwefelwasserstoffgas undHinterlassung von Schwefel aufglöst. Es besteht aus66,72 Th. Antimon und 33,28 Th. Schwefel. Das in derschwedischen Pharma copoe unter dem Namen Sulphurauratum antimonii aufgenommene Präparat, ist ein Ge-menge vom ersten und zweiten Schwefelantimon, undwird so erhalten, dafs die Flüssigkeit, woraus sich Ker-mes abgesetzt hat, mit einer Säure vermischt wird, wo-bei beide zusammen niederfallen. — Heinrich Rosehat gezeigt, dafs wenn der Auflösung von antimonichtsau-rem Kali in Chlorwasserstoffsäure Weinsäure beigemischtwird, man bei der Fällung mit Schwefelwasserstoffgas,aus noch nicht völlig ausgemittelten Gründen, die nächsteSchwefelungsstufe erhalte.
3) Das dritte Schwefelantimon wird erhalten,wenn dasjenige Chlorantimon, welches seiner Zusammen-setzung nach der Antimonsäure proportional ist, oderselbst auch, wenn die wasserhaltige Antimonsäure mitSchwefelwasserstoffgas behandelt wird. Es hat eine vielblasser rothe Farbe, als die beiden vorhergehenden, undist der Sulphur auratum ant. verschiedener deutscherDispensatorien. Zu pbarmaceutischem Behuf wird es amvortheilhaftesten erhalten, wenn 4 Th. kohlensaures Kali,5 Th. Schwefelantimon und 1 Th. Schwefel zusammenge-schmolzen, darauf in kochendem Wasser aufgelöst wer-den, und die Auflösung dann mit verdünnter Schwefel-säure gefällt wird. Ob diese hier in Rede stehendeSchwefelungsstufe eine wirkliche Verbindung oder nureine Zusammenfällung sei, ist nicht mit völliger Zuver-lässigkeit ausgemittelt, denn man kann aus dem zu phar-maceutischem Behufe bereiteten Präparate durch Kochenmit Terpenthinöl Schwefel ausziehen. Es besteht aus61,59 Procent Antimon und 38,41 Procent Schwefel.