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Antimon.
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tallsalze, haben die Eigenschaft, dafs wenn sie, nach Ver-jagting des Krystallwassers, einer gelinden Glühung ausge-setzt werden, sie von einer lebhaften Feuererscheinungdurchfahren werden, ganz als wenn sie eine wirklicheVerbrennung erleiden; aber sie verändern dabei ihr Ge-wicht nicht. Ihre vorher gewöhnlich dunkele Farbe wirdblafs, beinahe weifs, und Säuren, wovon sie vorher mitLeichtigkeit zersetzt wurden, greifen sie jetzt nicht mehran. Man erkennt hier ganz dasselbe Verhalten, welcheswir schon beim Chromoxydul und bei der Zirkonerdebemerkt haben. Der Versuch gelingt am besten mit an-timonsaurem Kupferoxyd, Kobaltoxyd oder Zinkoxyd.
Sclive fei antim o n.
Das Antimon kann sich mit Schwefel in mehrerenVerhältnissen verbinden. 1) Erstes oder gewöhnli-ches Schwefelantimon findet sich in der Natur fer-tig gebildet, und als solches kommt das Antimon am ge-wöhnlichsten vor. Man kann es aus metallischem Anti-mon und Schwefel auf gewöhnliche Art künstlich erhal-ten, und die Verbindung wird von einer schwachen Ver-brennungs-Erscheinung begleitet. Man erhält es auch,wenn Antimonoxyd oder antimonichte Säure mit gleichenTheilen Schwefel vermischt und erhitzt werden, wobeischweflichte Säure entweicht und Schwefelmetall zurück-bleibt. Das im Handel vorkommende Schwefelantimonreinigt man auf die Art von der Bergart, dafs man dasErz in steinerne Krüge bringt, die über andere in derErde eingegrabene Krüge gestellt sind. Darauf legt manFeuer um die obersten, wodurch das Schwefelantimongeschmolzen und durch ein im Boden der Krüge befind-liches Loch in die unteren fliehst; die ungeschmolzeneBergart bleibt in den oberen zurück. Das erhaltene Pro-duct kommt im Handel unter dem Namen Antimoniumcrudum vor. Es ist ein unreines Schwefelantimon, wel-ches beinahe immer Schwefelblei und Schwefeleisen, undnicht selten auch Arsenik enthält. Das Schwefelantimonhat eine dunkelgraue Farbe, metallischen Glanz und strah-