Antimon.
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ders nach dem Glühen, schwer auf. Die Auflösung istfarblos und trocknet bei gelinder Wärme zu einer gelbenMasse ein, welche zuletzt springt und grünlich wird.Wird sie vollkommen ausgetrocknet, so kann sie dann inverschlossenen Gefäfsen., ohne dafs Fluorwasserstoffsäureentweicht, geglüht werden. Die blaue oder grünlicheMasse wird von Wasser zersetzt, welches Wolframfluor-wasserstoffsäure auflöst, die mit Salzbasen eigene Dop-pelsalze bildet und ein weifses Pulver zurückläfst, wel-ches aus Wolframsäure und Fluorwolfram besteht. Dievon Wolframfluorwasserstoffsäure mit Salzbasen gebilde-ten Doppelsalze sind auf eine eigene Art zusammengesetzt,deren ich bei Beschreibung des Kalisalzes näher erwähnenwerde.
Das Verhalten des Wolframs zum Kohlenstoff ist nochnicht bekannt; wahrscheinlich ist das zuerst erwähnte Me-tall von Kohle bedeutend verunreinigt, und ein zu einemKorn zusammengeflossenes reines Wolfram den Chemi-kern noch unbekannt. Mit anderen Metallen läfst dasWolfram sich zusammenschmelzen, und einige seiner Le-girungen behalten einen gewissen Grad von Geschmeidig-keit, z. B. die mit Blei und Kupfer.
C. G. Gmelin hat die Wirkungen des Wolframsauf dem thierischen Organismus untersucht und gefunden,dafs es, auch als Säure, vollkommen unschädlich ist.
6. Antimon. (Antimonium. Stibium.J
Antimon kömmt beinahe in allen Ländern vor. Mantrifft es bisweilen in gediegenem Zustande, bisweilenoxydirt, und am gewöhnlichsten mit Schwefel verbunden,an. Seine Erze sind schon sehr lange bekannt, obgleichBasilius Valentinus der erste ist, der einer Reductionzu Metall erwähnt hat. Es hat bei den Alchimisten soviele Aufmerksamkeit gewonnen, dafs gewifs kein Metall,selbst nicht Quecksilber und Eisen, nach so vielen verschie-denen Methoden behandelt worden ist. Dessen ungeachtetsind jedoch die Kenntnisse, die wir von diesem Metallhaben, noch nicht vollständig.