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Wolfram.
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chlorür wird von Wasser in sich abscheidendes Wolfram-oxyd von schön violett-brauner Farbe und in Chlonvas-sersioffsäure zersetzt. Kaustisches Kali löst dasselbe mitWasserstoffgas-Entwickelung völlig auf. Ammoniak löstes ebenfalls mit einiger Gasentwickelung auf, bildet aberdamit eine gelbe Auflösung, welche beim Erhitzen brau-nes Oxyd absetzt und farblos wird, b) Wolframchlo-rid bildet sich, wenn Wolframoxyd in einem Strom vonChlorgas erhitzt wird. Das Oxyd entzündet sich, hinter-läfst Wolframsäure, und das Chlorid sublimirt sich inweifsen, schwach gelblichen, der natürlichen Borsäureähnlichen Schuppen. Diese Verbindung ist sehr flüchtig,sublimirt sich ohne zu schmelzen, und bildet ein dunkel-gelbes Gas. Sie riecht erstickend sauer, und zersetzt sichin Wasser bald in Wolframsäure und Chlorwasserstoff-säure. Wird es auf einem Platinblech in der Flammeeiner Spirituslampe erhitzt, so wird das aufsteigende Gasdurch die Wasserdämpfe der Flamme zersetzt, und Woll-ramsäure in Gestalt eines leuchtenden Rauchs abgeschie-den, der, wie Zinkblumen, in Flocken in der Luft her-umfliegt. cJ Ein drittes Chlorwolfram erhieltWohl er mit dem vorhergehenden vermischt, als Schwe-felwolfram in Chlorgas erhitzt wurde. Es ist viel schö-ner roth als das Chlorür, und bildet lange, durchsichtigeNadeln von dunkelrother Farbe. Es ist sehr leicht schmelz-bar und schiefst beim Erkalten wieder in langen Krysial-len an. Sein Gas ist roth, wie salpetrichtsaures Gas. Ander Luft wird es sehr schnell in Wolframsäure und Chlor-wasserstoffsäure zersetzt, und in Wasser schwillt es auf,entwickelt Wärme und verwandelt sich im Augenblickmit zischendem Laut in Wolframsäure und Chlorwasser-stoffsäure. Der Unterschied in der Zusammensetzung zwi-schen dieser und den vorhergehenden Verbindungen ver-dient untersucht zu werden.
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Fluorwolfram.
Man erhält dasselbe, wenn Wolframsäure in Fluor-wasserstoffsäure aufgelöst wird. Sie löst sich darin, beson-