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Chrom.
metallisch aus, und giebt, wenn es in einem Mörser ge-rieben wird, ein schwarzes Pulver, welches durch hartesReiben zum Zusammenbacken gebracht werden, und me-tallischen Glanz erhalten kann, welcher dann eisengrauist. Das mit dem Chlorür erhaltene hat eine losere Tex-tur und wird durch Reiben leichter metallisch. Das mitSchwefelkalium erhaltene ähnelt geriebenem Graphit undsieht krystallinisch aus. In offener Luft erhitzt, läfst sichdas Schwefelchrom leicht rösten. Es wird von Salpetersäure,aber noch leichter von Königswasser aufgelöst; ist aberdie Zersetzung nicht vollständig gewesen, so dafs sich inder Masse noch unreducirtes Chromoxydul befindet, sobleibt dieses unaufgelöst zurück. Es wird weder von Kali,noch von Schwefelkalium aufgelöst. Schwefelchrom kannauf dem nassen Wege nicht hervorgebracht werden, son-dern Schwefelkalium schlägt das Hydrat des Chromoxy-duls , unter Entwickelung von Schwefelwasserstoffgas, nie-der. Schwefelchrom enthält den Schwefel in dem Ver-hältnisse, welches erfordert wird, um neutrales schwefel-saures Chromoxydul zu bilden, d. i. 46 Procent seinesGewichts.
Chrom bildet mit Schwefel auch Verbindungen, welcheden höheren Oxydationsstufen proportional sind, wiewohlsie nur geringen Bestand haben. Leitet man Schwefel-wasserstoffgas lange durch eine Auflösung von chromsau-rem Kali, so färbt sich die Flüssigkeit tief braun undwird endlich undurchsichtig. Sie enthält nun chromge-schwefeltes Schwefelkalium. Mit einer Säure kann darausbraunes Schwefelchrom gefällt werden, welches sich aberin der Flüssigkeit sehr schnell zersetzt. Wird dieselbemit viel Wasser verdünnt und in einem offenen Gefäfseerhitzt, so oxydiren sich schnell sowohl Kalium als Chromund Schwefel, und die braune Farbe der Flüssigkeit gehtwieder in die gelbe zurück. Ist die Flüssigkeit nicht ver-dünnt, so wird während der Digestion eine grüne Ma-terie gefällt.
Wird eine Auflösung von Chromsäure zu einer sehrverdünnten Auflösung von wasserstoffgeschwefeltem Schwe-fel-