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2,1 (1826)
Entstehung
Seite
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Chrom.

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wasserstoffhaltiges Wasser, da wo es herbeigeschafft wer-den kann, dem Alkali vorzuziehen ist; denn es ist mirnicht bekannt, dafs man zwischen der Giftigkeit des Sal-zes und des Schwefelarseniks eine Vergleichung gemachthat. Sollte diese Vergleichung zum Vortheil des letzte-ren ausfallen, so wurde es vielleicht am besten sein, 15bis 20 Gran Schwefelleber zu geben, welches man insehr vielem, z. B. i. Berliner Quart, Wasser auflöst. Ne-ben allem diesen mufs man die einhüllenden Mittel nichtversäumen, unter welchen die Milch die erste Stelle ein-nimmt. Nachdem alle Lebensgefahr aufgehört hat, bleibteine Empfindlichkeit in den Gedärmen zurück, die oftdurch Unvorsichtigkeit und schlechte Behandlung den Todzur Folge haben kann. Diese Empfindlichkeit fordert einenoft wiederholten Gebrauch von Opium und Milchdiät.Im Allgemeinen ist es weit leichter, alte als junge Leutezu retten, und unter Thieren hat man gefunden, dafs sehralte, oft ohne bedeutende Beschwerde, Dosen vertragen,die junge Thiere von derselben Gattung schnell tödten.

3. Chrom. (Chromium.)

Dieses Metall wurde im Jahre 1797 von Vauque-lin in einem sibirischen Fossile, Rothbleierz genannt, ent-deckt, wobei er fand, dafs dieses Fossil chromsaures Blei-oxyd sei. Man hat nachher dieses Metall als einen Be-standteil verschiedener anderer Mineralien angetroffen.Besonders häufig kommt es in dem sogenannten Chrom-eisen vor, welches aus Eisenoxydul und Chromoxydulbesteht, und in bedeutender Menge in Europa und Ame-rika gefunden wird.

Man erhält es in metallischer Form durch Reductionseiner Oxyde mit Kohlenpulver auf gewöhnliche Weise.Es hat eine bedeutende Verwandtschaft zum Sauerstoff,und seine Verbindungen damit werden nicht leicht wie-der aufgehoben. Man kann es nicht in eine Kugel zusam-mengeflossen erhalten, weil es im höchsten Grade schwer-flüssig ist. Das Metall ist weifsgrau, etwas glänzend