Schvvefelarsenik.
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dieser Gasart zu Oxydulsalzen reducirt, und das Arsenikwird theils metallisch, theils in Verbindung mit Kupfer-oxyd als arsenichte Säure abgesetzt.
Arsenikwasserstoffgas wird nicht von Alkohol oderAether verändert. Fette Oele condensiren eine geringeMenge davon, wobei sie eine dunkeiere Farbe und grö-fsere Consistenz annehmen. Unter den flüchtigen Oelenwirkt das Terpenthinöl besonders stark darauf. Das Ar-senik wird oxydirt und condensirt. Das Oel wird dick,milchicht, röthet das Lackmuspapier und setzt eine Mengekleiner weifser Krystalle ab, die, wenn sie auf glühen-den Kohlen verbrannt werden, sowohl nach Arsenik, alsnach Terpenthin riechen.
Scliwefclarsenik.
Das Arsenik kann, so wie das Selen und der Phos-phor, mit Schwefel in allen Verhältnissen zusammenge-schmolzen werden. Der Schwefel erhält davon eine dun-kelere Farbe, bleibt nach dem Erkalten lange weich,und giebt pulverisirt ein gelberes Pulver, als reiner Schwe-fel. Je mehr Arsenik es enthält, um so schöner wird dieFarbe des Pulvers. Destillirt man ein solches Gemenge,so geht erst Schwefel über, und nachher wird das De-stillat mehr und mehr arsenikhaltig. Dieses ist nicht einGegenbeweis, dafs Schwefel und Arsenik nicht in bestimm-ten Verhältnissen verbunden werden können, sondern nurdafs alle bestimmten Verbindungen zwischen Schwefel undArsenik von geschmolzenem Schwefel aufgelöst werdenkönnen. Wir kennen davon drei bestimmte Verbindun-gen, nämlich: 1) Schwarzes Schwefelarsenik, wel-ches man erhält, wenn die rothe Schwefelungsstufe oderdas Realgar mit einer Auflösung von kaustischem Kalidigerirt wird, wobei sich das Realgar in ein schwarzes,etwas in’s Bräunliche ziehende, Pulver verwandelt. Nachdem Auswaschen und Trocknen ähnelt es dem braunenBleisuperoxyd. In Destillationsgefäfsen erhitzt, wird eszerlegt; es sublimirt sich erst gewöhnliches Schwefelar-senik, und dann kommt metallisches Arsenik. 2) Rothes