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2,1 (1826)
Entstehung
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Arsenik.

verbunden sein sollte; aber diese Angabe ist unrichtig,und rührt davon her, daff man, nach ungleichen Zusätzenvon Arsenik, verschiedene Quantitäten von Arsenikwas-serstoffgas, mit reinem Wasserstoff gemengt, erhalten hat,welches letztere immer entstehen muff, so oft die Mengedes Arseniks nicht zur Sättigung des entbundenen Wasser-stoffs hinreicht. Diese Gasart ist bei der gewöhnlichenTemperatur der Luft permanent; aber bei einer Kältevon 40 Graden wird sie zu einer klaren, ätherartigenFlüssigkeit condensirt, die bei einer, wenige Grade höhe-ren Temperatur, sogleich ihre Gasform wieder annimmt.In trockenen und wohl verschlossenen gläsernen Gefäffenaufbewahrt, erleidet sie keine Veränderung. Ihr Geruchist stinkend und sehr unangenehm, und dem des Arseniksnicht ganz ähnlich. Sie tödtet Thiere, die davon einath-men, auch wenn sie weniger aff ^ der eingeathmetenLuft ausmacht. Diejenigen, welche mit dieser GasartVersuche angestellt haben, und die von den kleinen Quan-titäten, deren Ausgang aus den Gefäffen man oft bei denVersuchen nicht hindern kann, eingeathmet haben, sindvon Angst, Müdigkeit, Schwindel, Ekel, Erbrechen undder hartnäckigsten Verstopfung befallen worden, gegenwelche man warmen Thee und schwefelwasserstoffhaltigesWasser als die besten Linderungsmittel benutzt hat. Die-ses Gas hat nicht die Eigenschaften einer Säure; es röthetdas Lackmuspapier nicht und verändert keines der ge-wöhnlichen Reagentien aus dem Pflanzenreich. Zu Alka-lien undjErden scheint es keine Verwandtschaft zu haben,und wird von ihren Auflösungen in Wasser nicht absor-birt. Es wird von luftfreiem Wasser nicht eingesogen;aber wenn es über Wasser, welches Luft enthält, aufbe-wahrt wird, so setzt sich das Arsenik nach und nachgröfftentheils in metallischem Zustande oder als braunerArsenikwasserstoff ab, und es bleibt endlich reines Was-serstoffgas zurück. Mit Sauerstoffgas oder mit atmosphä-rischer Luft gemischt, kann es sowohl durch den elektri-schen Funken, als durch einen brennenden Körper ent-zündet werden, wobei es mit einem Knall verbrennt.