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Löthrohr,
kann man sich auch einer Spirale aus feinem Messing-drath bedienen, die man um den Messingstift windet.Ich habe diese Einrichtung, die Lampe in einer gewissenHöhe zu halten, bequemer gefunden, als sie mit Schrau-ben und Federn in der Hülse zu befestigen; besondersda, bei einer Befestigung mit Federn, diese so leicht ab-genutzt werden, und durch eine Schraube die Bewegungum die Achse verloren geht. H a r k o r t bringt mittenauf der obern Seite der Lampe eine besondere Oeffnungan, die auf gleiche Weise mit einer Schraube geschlossen,und durch welche das Oel bequemer eingefüllt werdenkann, als wenn man den Docht in die Höhe hebt unddas Oel dann eingiefst. Anstatt dafs, wie in Fig. 10.,die Vorderseite der Lampe einen rechten Winkel mitdem Boden macht, macht Harkort den Boden kürzerals die obere Seite, wodurch dieser Winkel ein stumpferwird, so wie es die in der Figur punktirten Linien zei-gen. Das hat die Bequemlichkeit, dafs wenn man mitder Probe der Flamme sehr nahe kommen mufs, mannicht an die Lampe stöfst. Es versteht sich, dafs mandann den Docht nach der Länge der Lampe zu stellt,und die Lötbrohrflamme nicht nach der Seite richtet, son-dern nach dem Ende der Lampe.
Wird die Lampe nicht mehr gebraucht, so werdendie Theile von dem Gestelle abgenommen, sie könnennun weggelegt werden, nehmen wenig Raum ein undsind leicht zu transportiren.
Man braucht auch manchmal zu diesen Versucheneine Spirituslampe, vorzüglich wenn man in Röhren oderKolben von Glas Körper erhitzen will, die auf flüchtigeBestandtheile geprüft werden sollen; denn bedient mansich dazu einer Oellampe, so beräucbert deren Flammedas Glas, ohne eine hinlängliche Hitze zu geben. Dage-gen aber gibt die Flamme einer Weingeistlampe langenicht so viel Hitze beim Blasen, als die einer Oellampe.
Das Blasen und die Flamme. — Bei dem Ge-brauche des Löthrohrs geschieht das Blasen nicht mitden Athmungsorganen, weil man es in diesem Falle nicht