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Löthrohr.
und sie mit einem Male brennen liefs. Das gab ein rechtgutes Feuer. Indessen wurde er dessen endlich überdrüs-sig wegen der Beschwerlichkeiten, sich immer zu seinenLöthrohrversucben eine eigene Art Lichter machen zu las-sen; er ersetzte sie daher durch eine Lampe, in welcherBaumöl mit einem dicken Dochte brannte. Aber da erdiese nicht auf Reisen anwenden konnte, so führte er im-mer schmale Wachslichte (Wachsstock) mit sich, von wel-chen er nach den Umständen 3 oder 4 zusammenfügte.
Die Lampen haben ohne Widerrede einen grofsenYortheil vor den Lichtern, aber es ist schwer sie aufReisen mitzuführen, wegen der Leichtigkeit, mit welchersie das Oel herauslassen. Man bedient sich am bestendes Baumöls, obgleich reines Rüböl auch angeht; aberdiefs raucht mehr und giebt nicht denselben Grad vonHitze, wie das Baumöl.
Ich bediene mich einer Lampe, welche den Vörtheilhat, dafs man sie leicht mit sich führen und so verwah-ren kann, dafs das Oel nicht herausfliefst. Da diese vonallen Arten gewifs die passendste ist, eine gute Flammezu Löthrohrversuchen zu bekommen, die ich versucht, undauch mit gröfserer Bequemlichkeit als jedes andere Brenn-material auf Reisen mit sich geführt werden kann, so willich eine Beschreibung davon geben.
Taf. IY. Fig. 6. zeigt diese Lampe von oben. Sie istvon verzinntem Eisenbleche, welches der Reinlichkeit we-gen lackirt ist, und hat eine etwas konische Form. Sieist 4i Zoll lang. In dem breitem hintern Ende a hatsie einen Zoll im Durchmesser, und ist hier mit einerHülse versehen, vermittelst welcher sie auf ein Messing-stift gestellt werden kann. Diese Hülse sieht man vonder Seite in Fig. 7. In dem schmälern Ende b ist siei Zoll, und hat auf der obern Seite nahe am Ende einerunde Oeffnung c von J Zoll im Durchmesser. DieseOeffnung wird von einer aufgelötheten Kante von Mes-sing umgeben, die i Zoll hoch und inwendig mit einerSchraubenmutter versehen ist. Man sieht sie an dem Endeder Lampe in Fig. 8. Durch diese Oeffnung giefst man
das