Löthrohr.
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und schmälere Ende von c mit b einen stumpfen Winkelmacht. Der Zweck scheint der zu sein, daß, wenn dasLoch bei c mit der Zeit sich erweitert, so dafs die kleineOeffnung bei b nicht mehr pafst, um nach hinten gegendas platte Ende gewendet zu werden, wo die Wasser-dünste sich am besten condensiren, so pafst sie doch, wenndas Loch bei b vorwärts gewendet wird. Wenn das Löth-rohr gut gemacht ist, so füllt, wenn b in a eingesetzt wird,das schmale und zugeschlossene Stück von b das entspre-chende von a; und wenn c eingesetzt wird, so schlieistdie Oeffnung von b, so dafs das Ganze gut gegen Staubverwahrt ist, und mit Leichtigkeit, wie ein Bleistift,in die Tasche gesteckt werden kann. Es hat die Gestaltund Gröfse von d. Dieses Löthrohr ist gerade nicht geeig-net, wenn man die Körper ausführlich durch das Löth-rohr studiren will, weil es gewöhnlich nicht luftdichtgemacht werden kann, keinen Luftbehälter hat, und derstumpfe Winkel macht, dafs der Feuerstrom den Körper,worauf man bläst, nur in einer solchen Richtung treffenwird, dafs man die Probe nicht gehörig sehen kann. In-dessen zu manchem Gebrauche, wo ein leichter Transportnöthig ist, kann es durch kein anderes ersetzt werden.Man trägt es in der Tasche, ohne dals es unbequem ist,und führt man zugleich ein Platinblech und ein Stück-chen Borax mit sich, so kann man viel ausrichten, daman Licht und Kohle überall erhalten kann. Ich habemich oft des Wollastonschen Löthrohrs, z. B. bei Apo-thekenvisitationen, bedient, oder beim Besehen von Mine-ralienkabinetten, wo es mir manchmal geglückt ist, mitHülfe dieses Löthrohrs, falschbenannten Fossilien einenrichtigen Platz anzuweisen.
Die Länge des Löthrohrs, welche Form es auch ha-ben mag, richtet sich nach den Augen, so dafs der Kör-per, worauf man bläst, in dem Abstande gehalten wird,wo man ihn am besten sehen kann. Deshalb bedient sichein Kurzsichtiger lieber eines kürzern, ein Weitsichtigereines längern Rohres. Das Löthrohr, mit dem ich ambesten sehe, hat 8 ^ Zoll Länge und 71 Zoll von der