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Lampen, chemische.
versuchen angewendet (s. TJU.hrokr'). Eine zu Abdam-pfungen und zum Kochen anwendbare Lampe, an einemStativ befestigt und stellbar, sieht man Taf. I. Fig. 6. Umdas Ueberfliefsen des Oels zu verhindern, wird das Endedes Dochtrohrs mit einer kleinen Ilinne von Blech verse-hen, aus welcher das Oel durch Löcher am Boden wie-der in den Docht Zurückfliefsen kann. Fig. 6. B zeigt denDurchschnitt eines solchen mit Rinne versehenen Rohrs.— Diejenige Form von Oellampen, die ich. für ein La-boratorium am bequemsten gefunden habe, sieht man inF’ig. 19. A. Taf. III., und wiewohl sie öfters im HandelVorkommen, will ich doch einige Worte darüber sagen. Siesind platt und niedrig und brennen deshalb bis zu Ende,ohne dais die Hitze, in Folge des erschwerten Aufsaugensdes Oels, abnimmt. Der Docht ab ist platt und breit, unddadurch leuchtet die Lampe gut. Er sitzt in einer Hülse,die in einer runden ßlechscheibe befestigt ist, welche ge-nau in die niedrige und im oberen Theil der Lampein der Mitte festgelöthete und inwendig mit Schrauben-gärigen versehene Hülse cd fallt. Vermittelst eines obenausgeschweiften und mit einem gelederten Rand versehe-nen Ringes ef , der als Schraube in die Schraubengängevon cd pafst, wird der Docht festgehalten. Wenn manAbends bei Licht arbeitet, so ist es nicht wohl möglich,das Zimmer so erleuchtet zu haben, dafs man nicht dabeiim Schatten befindliche Stellen, wie z. B, beim Aufgiefsenauf ein Filtrum, mit einem kleineren Licht erleuchtenmüfste. Hierzu eignen sich nun diese Lampen ganz vor-trefflich. Man kann sie, um die Flamme der zu beleuch-tenden Stelle zu nähern, wenden wie man will, ohne Oelzu vergieisen, das nicht einmal ausfliefst, wenn man sieauf den Boden fallen läfst. Hat man an dem Fig. 6. Taf. I.dargestellten Stativ, statt der darauf gesetzten Lampe, ei-nen Arm, der sich mit einem flachen Teller endigt, aufden man die in Rede stehende Lampe setzt, so ersetzt sieganz vollständig die Stelle der unbequemeren, festsitzen-den Lampe. — Beim Gebrauch von Oellampen wird dieFlamme häufig durch Luftzug stät und gleichförmig zu