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Kolben — Lampen.
senden Uhrglase, und wenn sie im Bauche etwas weitersind als in der Oefl’nung, so pflegen sie recht gut zustehen, selbst wenn ein stofsendes Kochen in ihnen ent-stehen sollte. Bei Auflösungen kann das ungelöst Geblie-bene mit der gröfsten Leichtigkeit herausgespiilt und aufdas Filtrum gebracht werden. — Statt der Kolben ge-braucht man oft mit grofsem Yortheil Oelflaschen oderdie gewöhnlich sogenannten florentiner Flaschen.
Kork, — siehe Pfropf.
Kühlapparat, — siehe Destilliren. 1
Lackmuspapier, — siehe Reactionspapier.
Lampen, chemische. — Es ist höchst bequem undvortheilhaft, Abdampfungen, Kochungen, Glühungen etc.auf dem Tische in seinem Zimmer vornehmen zu kön-nen. Es geschieht diefs über Lampenfeuer, indem derKolben, der Tiegel oder die Abdampfschaale von einemeignen Gestelle getragen wird, wodurch zugleich der Ab-stand vom Feuer beliebig verändert werden kann. Mangebraucht Oellampen und Spirituslampen; über beide Ar-ten werde ich hier Einiges anführen.
1. Oellampen; ihre so verschiedenen Formen kön-nen für den chemischen Behuf, wo nur ihre Wärme be-nutzt werden soll, gleichgültig sein. Man wendet sie nurin den Fällen an, wo eine schwache, lang anhaltende Er-hitzung bezweckt wird. Man nimmt hierzu einfache Lam-pen, ohne Glas und Zugröhre. Zwar hat man dazu diesogenannten Arg and’sehen empfohlen, ich habe sie in-dessen niemals recht anwendbar finden können; denn zuAbdampfungen und Digestionen geben sie gewöhnlich zustarke, und zum Glühen durchaus zu schwache Hitze. Insolchen Lampen kann man nicht wohl ein anderes Oelals Baumöl oder raffinirtes Rüböl brennen. Sobald dieFlamme das darüberstehende Gefäfs berufst, gibt sie we-nig oder keine Hitze. Es ist daher der Docht geradenur so weit herauszuziehen, dafs die Flamme ohne Rauchbrennt; und hat man ein gutes Oel, so kann die Lampemehrere Stunden lang brennen, ohne des Schürens zu be-dürfen. Oellampqn werden aufserdem zu den Löthrobr-