Kilt.
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b) Von dickem Gummiwasser , Thon und Eisen-J'eilspähnen, mit einander zu einer Masse verarbeitet.
Wird besonders in solchen Fällen angewendet, wo dieLutirung sehr lange sitzen soll. Sie wird so hart undfest, dafs sie kaum wieder abzunehmen ist.
c) Creutzburg empfiehlt folgenden einfachen Kitt:Man weiche einen Bogen graues Löschpapier in Wasserauf, zerrühre es, und knete es alsdann mit einer Hand-voll Roggenmehl und darauf mit einer Handvoll Töpfer-thon bis zur gehörigen Consistenz zusammen. Dieser Kittspringt nicht beim Trocknen und hält vortrefflich dicht.
d) Starkes Leimwasser und frisch gelöschter , zer-fallener Kalk werden zu einer steifen Masse zusammen-gearbeitet. Auch schreibt man hierzu Eiweifs vor, wel-ches aber theurer ist, ohne besser zu sein. Ein Gemengevon starkem Leimwasser, Eiweifs und frisch gelöschtemKalk bildet den sogenannten Litt d'ane, der so zusam-menhängend ist, dafs man damit zerbrochene Porzellan-und Steingefäi'se zusammenkitten kann.
ej Magerer Käse, zuvor mit Wasser ausgekocht,wird mit Wasser und frischgelöschtem Kalk gerieben, bisdas Ganze eine dicke, zähe Paste bildet; hält ebenfallssehr dicht und erhärtet bald.
f) Gebrannter Gyps, mit Milch, Leimwasser oderStärkewasser angemacht, ist in gewissen Fällen ein vor-treffliches Lutum.
g) Leinöl-Lutum , welches man aus Leinöl, worinim Kochen geschmolzenes Kautschuck aufgelöst ist, undPfeifenthon macht, indem man beide zusammen stöfst,bis die Masse gleichförmig, zusammenhängend und zwi-schen den Fingern formbar wird, ohne zu kleben. Es er-fordert viel Arbeit, wenn es recht gut werden soll; in-dessen kann man sich grolse Mengen auf einmal machenlassen und es in einem bedeckten Gefäfse im Keller auf-bewahren; auch erhärtet es nicht, wenn es hinreichend ge-schmolzenes Kautschuck enthält. Findet man einen Theildavon zu hart, so läfst er sich durch abermaliges Stofsen,besonders durch Zusatz von etwas Terpenthinöl, weich