Glasblasen.
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die dünne Scheibe e nieder, und die Klappe öffnet sichnach e zu. Damit sie wieder richtig zufalle, hat sie beie ein Oehr von Stahldrath, durch welches ein hervorste-hender kleiner Stift geht, der das Oeffnen und Zufallender Klappe lenkt. Auf den Balg legt man, je nachdemman stärkeres oder schwächeres Feuer bedarf, bleierneGewichte gg, wovon man mehrere kleinere haben mufs.Vom Balge wird die Luft durch das hölzerne Rohr Ilcabgeleitet und gelangt in die metallene Röhre K } die ausmehreren beweglichen Theilen besteht, so dafs die Rich-tung des Gebläses nach Bequemlichkeit verändert werdenkann; man hat mehrere Endstücke mit verschieden gro-fsen Löchern zum Aufsetzen, je nach Bedarf von verschie-den grofsem Feuer. Grobe Röhren geben stärkere Hitzeund erfordern geringere Belastung auf dem Balg, erfor-dern aber auch ein größeres Feuer, wenn sie es nichtganz ausblasen sollen. Man braucht sie beim Ausblasenvon gröfseren Kugeln. —. Die größte Kunst beim Glas-blasen besteht in der richtigen Wartung des Feuers, inder Bildung einer richtigen Flamme, und dafür könnenkeine Vorschriften gegeben werden. Die Güte der Flammeberuht dabei auf einem Haarbreit mehr oder weniger, undhat man sie einmal gut erhalten, so hüte man sich, dierelative Stellung der Lampe und des Blasrohres zu ver-rücken. Die Flamme ist gut, wenn sie wenig leuchtet,am Ende abgerundet ist und beim Blasen mit einem eig-nen tönenden Geräusch brennt; so daß man also sehenund hören kann, wenn die Flamme gut ist. Eine leuch-tende, klare, stille oder zischende Flamme ist nicht heißund berufst das Glas, ohne es heifs zu machen. Für An-fänger im Glasblasen ist zu erinnern, dafs es sich nichtder Mühe lohnt, irgend etwas zu versuchen, so langenicht die Flamme gut ist, und dals auch ein geübter Glas-bläser mit einer schlecht beschaffenen Flamme nichts aus-richten kann. Man mufs sich von Anfang an an den Ge-brauch des mit dem Munde geblasenen Blasrohres gewöh-nen, theils weil man zuweilen diese Kunst besitzen mufs,wenn kein Blasebalg zu Gebote steht, und theils, weil man